Titelbild FLW24 - Fußball Limburg-Weilburg

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Lüngen-Elf vom FC Rubin läuft gegen den SC Dombach zu toller Form auf

FC Rubin Limburg-Weilburg – SC Dombach 5:1 (3:1)

Die Gastgeber legten auf dem Platz in Ohren von Beginn an los, als gäbe es kein Morgen mehr. Das Team von Trainer Udo Lüngen war auf ein schnelles Tor aus, um dann ihr Spiel machen zu können. Ein erster Warnschuss von Daniel Helfenstein strich noch am Pfosten vorbei ins Aus (10.); kurz darauf musste SC-Hüter Eric Dörfl in höchster Not  mit dem Fuß klären. Die schnelle Führung gelang trotzdem, als den Gästen im Mittelfeld – wie im weiteren Verlauf noch öfters zu beobachten war - ein Abspielfehler unterlaufen war.  Vadim Cleauz  setzte im Handumdrehen  einfach zum Weitschuss an – und der Ball zappelte  im Netz (14.). Samuel Strom erhöhte bereits drei Minuten später auf 2:0. Als auf der anderen Seite Julian Thuy den Ball in den 16er flanken konnte, bugsierte Alexander Riemer beim Abwehrversuch das Spielgerät  zum 1:2-Anschlusstreffer ins eigene Netz. Doch dieses Missgeschick spornte die Heimelf, die wie aus einem Guss spielte, noch mehr an. Vom Torwart bis zum Linksaußen gab es keinen schwachen Punkt. Der FC wirbelte die Abwehr der Besucher um Patrick Dörfl und Tim Zengeler mitunter gehörig durcheinander, erspielte  sich dabei immer wieder gute Chancen. Alle Akteure waren  in Bewegung und anspielbar. Dabei wurde – bei Dauerregen - auch einmal beherzt aus der zweiten Reihe geschossen. Im ersten Akt hatte lediglich Julian Thuy eine echte Tormöglichkeit für die Gäste, als sein Schuss nur knapp das Gehäuse von Alexander Smochek verfehlte (32.). Im Gegenzug  fiel stattdessen das 3:1. Diesem Treffer war ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung  vorausgegangen (33.); zwei Minuten später herrschte „dicke Luft“ vor dem Kasten von Eric Dörfl, der letztlich die Situation bereinigte.

Die Angereisten waren nach der Halbzeit  in erster Linie darauf  bedacht, gegen die weiter wie besessen auftrumpfenden  Hausherren Schadensbegrenzung zu betreiben. So stellten die Mannen um Kapitän Jens Munsch auf einigen Positionen um. Unter anderem wechselte der schnelle Daniel Holzhäuser vom Angriff auf die rechte Abwehrseite. Trotz weiterer, ständiger  Attacken fielen nur noch zwei Gegentreffer. Die beste Möglichkeit für eine Ergebniskorrektur hatte Fabian Simon mit einem Freistoß, doch der ansonsten kaum ernsthaft beschäftigte  Alexander Smochek war auf dem Posten (78.). „Neben dem Tabellenführer OSV Limburg war der FC Rubin unser bisher stärkster Gegner“, resümierten Jens Munsch und Patrick Dörfl unisono nach dem Abpfiff. Deshalb sollte dieses Spiel schnell abgehakt und der Blick nach vorne gerichtet werden….

FC Rubin: Smochek, Alexander Riemer, Kemkin, Cleauz, Heise, V. Helfenstein, Strom,  D. Helfenstein, St. Helfenstein, Anatoli Riemer, Mamykin (Remersow, W. Kelm, Schlottgauer).

SC Dombach: E. Dörfl, Jeck, T. Zengeler, P. Dörfl, Cechol, Uhrig, Fa. Simon, Holzhäuser, Ost, Munsch, Thuy (Weinandy, Ph. Kundermann, K. Fuhrmeister).

Tore: 1:0 Vadim Cleauz (14.), 2:0 Samuel Strom (17.), 2:1 Alexander Riemer (19., Eigentor), 3:1 Viktor Helfenstein (33.), 4:1 Viktor Helfenstein (57.), 5:1 Daniel Helfenstein (72.).

Scbiedsrichter: Hans-Uwe Krämer (Hahnstätten)

Zuschauer: 20.