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Samstag SVWW-Saisonstart: Heißer Auftakt in Aalen

Gibt die Richtung vor: SVWW-Cheftrainer Rüdiger Rehm (Foto: svww.de)

Auf die Plätze, fertig, los! Keine zwei Wochen nach dem WM-Finale startet der SV Wehen Wiesbaden in die neue Saison. Mittendrin in der vermeintlich „stärksten 3. Liga aller Zeiten“ ist der SVWW und Cheftrainer Rüdiger Rehm hat richtig Lust auf die Liga: „Das Interesse ist durch viele große Klubs enorm hoch. Da wollen wir eine gute Rolle spielen und Woche für Woche unsere Punkte holen.“

Zum Auftakt feiert der SVWW an diesem Samstag, 28. Juli, (14 Uhr) beim VfR Aalen ein schnelles Wiedersehen – waren die Schwaben doch bereits der Gegner am letzten Spieltag 2017/18 vor wenigen Wochen. Doch mit der Mannschaft, die der SVWW 2:0 besiegt hatte, hat der Gastgeber am Samstag nicht mehr viel zu tun. Mit Argirios Giannikis sitzt ein neuer Coach an der Außenlinie und auch der VfR-Kader hat ein neues Gesicht bekommen. Teil davon ist der ehemalige SVWW-Kapitän Patrick Funk, der nach vier Spielzeiten in Wiesbaden in diesem Sommer zurück in seine Geburtsstadt gewechselt war. 

„Das letzte Spiel kann man fast nicht mehr werten, weil es im Endeffekt für beide Teams um nichts mehr ging. Das wird am Samstag anders sein. Der Kampf auf der Ostalb ist immer ein heißer Tanz. Aalen wird durch sein neuformiertes Zentrum und die Abwehrreihe anders auftreten“, so Rehm.

Zum Saisonstart erwartet der Trainer einen kämpferischen Auftritt seines Teams: „Wir wollen gegen Aalen die Zweikämpfe gut annehmen und sehr körperlich spielen, um dann unser Spiel auf den Platz zu bekommen und das Offensivspiel zu entwickeln. Die Intensität in den letzten Trainingseinheiten war sehr gut. Das wollen wir auf dem Platz bringen“, betont der Wiesbadener Fußballlehrer.

Personell muss Rüdiger Rehm definitiv auf Maximilian Dittgen (Sehnenriss) und Stefan Lorenz (Muskelfaserriss) verzichten. Weiterhin offen ist die Einsatzfähigkeit von Niklas Dams, der an einer Entzündung im Schienbeinbereich laboriert, und Steven Ruprecht (Prellung im Knie). Neuzugang Niklas Schmidt von Werder Bremen, der unter der Woche zum Team gestoßen ist, ist deshalb für den SVWW-Coach bereits eine Kandidat für den Kader: „Niklas ist eine wichtige Verpflichtung für unser Zentrum. Da haben wir in der Sommerpause einige Spieler verloren und mussten nochmal nachlegen, weil wir dort auch immer wieder Verletzungssorgen hatten.“