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(HALLENHOCKEY): WM-Gold und Silber für Senioren-Spieler des Limburger HC

Götz Müller, Herman Hartevelt, Susanne Schneider sowie Julius und Diana Müller (v. l.) vom Limburger HC kehrten mit Medaillen von der Senioren-WM in Nottingham heim. (Foto: Despina-Artists Medienmanagement)

Hockey. Drei Aktive des Limburger Hockey-Clubs (LLHC) haben bei den Senioren-Hallenweltmeisterschaften in Nottingham eindrucksvoll auf sich aufmerksam gemacht und kehrten mit Medaillen zurück. Herman Hartevelt (M65) und Susanne Schneider (W60) sicherten sich jeweils den Weltmeistertitel, während Götz Müller mit der deutschen M50-Nationalmannschaft die Silbermedaille gewann. Auch abseits des Spielfelds war der LHC vertreten: Müllers Frau Diana sowie Sohn Julius, Regionalliga-Spieler der 1. Herren, unterstützten die M50 als Teammanager.


In der Altersklasse W60 präsentierte sich Susanne Schneider in bestechender Form. Nach einer stabilen Vorrunde und einem überzeugenden Auftritt im Halbfinale zog das deutsche Team verdient ins Endspiel gegen Gastgeber England ein. Dort ließ die Mannschaft keinen Zweifel an ihrer Überlegenheit und setzte sich deutlich mit 9:4 durch. Mit einer geschlossenen Teamleistung und hoher Offensivkraft krönten sich die deutschen Damen verdient zu Weltmeisterinnen.


Auch Herman Hartevelt hatte maßgeblichen Anteil am Titelgewinn in der Altersklasse M65. Der erfahrene Verteidiger überzeugte bereits in der Gruppenphase mit starken Leistungen gegen Wales, Schottland und die USA. In den anschließenden K.o.-Spielen behauptete sich das deutsche Team souverän und traf im Finale auf England. Mit einem kontrollierten Auftritt und konsequenter Chancenverwertung gelang ein verdienter 3:1-Erfolg, der den Gewinn der Goldmedaille sicherte.


Für Götz Müller verlief das Turnier in der Altersklasse M50 ebenfalls erfolgreich. Nach einer dominanten Vorrunde, in der die deutsche Mannschaft kaum gefordert wurde, wartete im Halbfinale mit den Niederlanden ein ernstzunehmender Gegner. In einer intensiven Partie setzte sich Deutschland mit 3:1 durch und erreichte das Finale. Dort entwickelte sich ein spannendes Spiel gegen Spanien, das erst in den Schlusssekunden entschieden wurde. Trotz einer knappen 2:3-Niederlage durfte sich Müller über die Silbermedaille freuen. (rk)