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1. Feldhockey-Regionalliga: Limburger HC tritt im Hessen-Derby Samstag bei Hanauer THC an / Schlusslicht muss bei Gruppenvierten endlich punkten

Hockey. Für den Limburger Hockey-Club (LHC) folgen die kommenden Wochen nur noch „Endspiele“ um den Klassenverbleib. Nach der zweiwöchigen Pfingstpause muss der Tabellenletzte der Süd-Gruppe der 1.Feldhockey-Regionalliga beim Tabellenvierten 1.Hanauer THC ran. Schaffen die heimischen Lahnstädter im fünften Spiel endlich den ersten Feld-Sieg für 2022? Die Partie wird Samstag um 17 Uhr in der Hockey-Arena im Park an der Parkpromenade angepfiffen, in die die Hausherren natürlich als Favorit gehen. Hanau hatte bereits das Hinspiel in Limburg mit 4:2 gewonnen. Zuletzt hatte der Gruppenvierte aber überraschend beim Abstiegskandidaten HTC Würzburg mit 0:1 verloren, was die Hoffnung des LHC auf eine Überraschung schürt. Limburg hatte zuletzt kämpferisch und mannschaftlich geschlossener wieder einen besseren Eindruck gemacht, konnte aber auch durch zu viele individuelle Fehler nach dem Wiederstart der Runde in vier Spielen noch überhaupt nicht punkten. Die spannende Frage bleibt also, konnte Limburg die Pause nutzen, um spielerisch mit den anderen Süd-Teams wieder auf Augenhöhe zu kommen? Die Samstag-Partie wird es zeigen. Langsam aber sicher braucht der LHC mal einen Überraschungssieg, um nicht den Anschluss an die Mitabstiegskandidaten vorzeitig zu verlieren. Der TSV Schott Mainz als Tabellenfünfter hatte hinter den Limburger Jungs überwintert, hat aber durch einen Zwischenspurt mittlerweile schon fünf Punkte zwischen sich und den LHC gebracht. Und im Abstiegsduell TEC Darmstadt gegen Mainz Samstag wird mindestens ein Kellerkind punkten. Darmstadt ist das einzige Team, mit dem Limburg noch punktgleich ist. Aber auch TEC hat in vier Spieltagen sechs Punkte auf die Jungs von der Wiesbadener Straße gut gemacht. Hanau braucht genauso wie der Gast Limburg Samstag den Sieg im Derby, um bei aktuellen vier Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Wiesbadener HTC nicht entscheidenden Boden auf die Spitze zu verlieren. Schwierig wird es für den LHC sicher in Hanau, Tore zu erzielen, denn die Gastgeber stellen bisher in der Gruppe mit nur zehn Gegentoren in neun Partien die beste Abwehr. Limburgs Hintermannschaft hingegen hat bereits 36 Gegentreffer zugelassen, was der Hauptgrund für den letzten Platz ist. In Sache geschossener Tore ist Hanau bislang nur ein Tor besser als Limburg (17:16). Der LHC hat bisher vor allem von der Hoffnung gelebt, dass es möglicherweise aus der Süd-Gruppe nur einen Absteiger in die vierte Liga geben könnte. Doch ohne Aufstockung der Gruppe wird das Wunschdenken des Limburger Anhangs in der Realität wohl nichts werden. Denn aus der 1. Liga steigen mit dem Nürnberger HTC und dem alten Limburger Erzrivalen SC 1880 Frankfurt zwei Südvereine aus der ersten in die 2. Bundesliga ab. Helfen könnte Limburg jetzt noch, wenn aus der 2. Liga in die 1. Regionalliga ausschließlich Berliner und keine Süd-Clubs absteigen würden. Doch blöderweise für Limburg steht der HC Ludwigsburg aktuell auf dem vorletzten Platz hinter den Zehlendorfer Wespen, so dass der nun LHC alles daransetzen muss, die vier Punkte Rückstand auf den Tabellendrittletzten Würzburg an den kommenden fünf Spieltagen noch aufzuholen.rk