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Krombacher

08.09.2017
Kategorie: Kreispokal 1. Mannschaften, Aktuelles
Von: Pressestelle SG Ahlbach/Oberweyer

Aus 0:3 mach 3:3 – Meilelf sicher vom Punkt, Weimer mit den „3 Richtigen“


Das auf den 6. September vorverlegte Pokalspiel der SG Ahlbach/Oberweyer beim ambitionierten B-Ligisten SV Wolfenhausen sollte eine packende Partie mit vielen Highlights werden! Die Meilelf war ohne Kapitän Schäfer sowie Baydar, Günzl, Meinhold, Kremer, Schmidt, Calamusa und den ohnehin langzeitverletzten Lukas Steioff angereist, somit mussten Robin Schönborn und Ailin Ungurianu aus der Reserve aufrücken.

SV Wolfenhausen - SG Ahlbach/Oberweyer 3:6 n. E.

Die Heimelf begann sehr druckvoll und energisch Richtung Gästetor, bereits nach drei Minuten klingelte es im Kasten von Gästekeeper Weimer: Einen schönen Steilpass von Subasi konnte Marcel Scheder erlaufen, dieser schob abgezockt aus abseitsverdächtiger Position zum 1:0 ein. Kurze Zeit später eine Schrecksekunde auf beiden Seiten: Heimakteur Holger Frenkler und SG-Spieler Robin Schönborn krachten nach einem Querschläger mit den Köpfen zusammen, Frenkler musste mit einer Platzwunde am Kopf ausgewechselt und vom Krankenwagen abgeholt werden, aber auch für Schönborn war an dieser Stelle Schluss, der über starke Kopfschmerzen und Schwindel klagte. Als sich beide Teams von diesem Schock erholt hatten, schraubte die Heimelf das Zwischenergebnis auf 2:0 hoch. Einen brutalen Fehlpass in der Vorwärtsbewegung der Kombinierten konnte Wirbelwind Artur Kimmerle abfangen, dieser hatte dann aus kurzer Distanz wenig Mühe das Runde ins Eckige zu schieben. Die Meilelf wurde nun stärker, war spielerisch besser und erspielte sich einige Halbchance, die aber leichtfertig oder überhastet vergeben wurden. Die beste Chance hatte Nikola Pirzkall nach gut 25 Minuten, die Flanke von Ferhat Kesmen war aber letztendlich zu steil. Wenig später sollte dann das 3:0 für die Hausherren fallen, begünstigt durch einen fatalen Abwehrfehler. Wer aber nun dachte, dass die Gäste sich geschlagen geben würden, der sollte eines Besseren belehrt werden. Noch vor der Pause belohnte die Steioff/Sancak-Truppe sich für den enorm großen Aufwand: Mittelfeldspieler Daniel Reitz konnte eine Lücke in der SVW-Defensive ausnutzen und schob den Ball gekonnt an Keeper Julian Heinz vorbei und ins Tor hinein.

Die zweite Halbzeit gehörte dann zum größten Teil den Gästen. Bereits zehn Minuten nach Wiederanpfiff verwandelte Spielertrainer Sancak einen Strafstoß sicher zum 3:2 Anschlusstreffer. Dass auf diesen Treffer noch ein weiterer folgen musste, war von nun an jedem klar, da die Meilelf den SVW bis tief in die eigenen Hälfte drückte. In der 64. Minute war es dann so weit: Abdullah Tekdas zeigte seine ganze Technik, schickte Keeper Heinz mit einem Haken in die falsche Ecke und vollendete mit seinem linken Fuß zum hochverdienten 3:3 Ausgleich. Beide Mannschaften gingen von nun an auf das vierte Tor, Heimtrainer Horst wechselte dementsprechend aus und kommunizierte dieses Vorhaben auch lautstark von außen, die Gäste dagegen spielten ihren Fußball weiter und kamen auch weiterhin zu kleinen Chancen. Der SVW konnte fünf Minuten vor Schluss noch einmal kontern, Marcel Scheder wurde auf die Reise geschickt, tauchte dann alleine vor Gästekeeper Weimer auf, sein Schuss landete allerdings im Seitenaus. Auf der anderen Seite hatte Markus Mambeck die Riesenchance zur Vorentscheidung, sein Volley landete aber am Pfosten des SVW-Gehäuses. Nach 90 Minuten war dann Schluss und es ging in die Verlängerung, in der nicht mehr viel passieren sollte. Die reguläre Spielzeit verlangte allen Spielern bereits alles ab, in der Extra-Schicht war dann keines der beiden Teams mehr bereit viel zu riskieren. Bei den Gästen musste sogar Abwehrchef Michael Pötz noch verletzt das Feld verlassen, für ihn kam Ungurianu in die Partie.

Das Elfmeterschießen musste also herhalten, für die Gäste sollten Sancak, Pirzkall, Mambeck, Kesmen und Tekdas die ersten fünf Elfmeter schießen. Beim ersten Elfmeter schickte Sancak Keeper Heinz in die falsche Ecke. Kuhn trat für den SVW an und es kam zum ersten Streich von Keeper Weimer, der den Elfmeter des Abwehrrecken parieren konnte. Nikola Pirzkall trat nun an und schickte Julian Heinz wieder in die falsche Ecke – 2:0 im Elfmeterschießen. SVW-Torwart Heinz trat nun selbst gegen Weimer an, doch dieser behielt wieder die Oberhand und parierte erneut. Markus Mambeck war es dann, der den dritten Elfmeter  gewohnt sicher verwandelte. Nun trat Torjäger Artur Kimmerle an, der seinen Elfmeter relativ hoch ansetzte, doch SG-Keeper Patrick Weimer konnte sich strecken und auch den dritten Elfmeter der Heimelf parieren, somit gewann die Meilef das Elfmeterschießen mit 3:0 und zieht in die nächste Pokalrunde ein.

Fazit: Aufopferungsvoll kämpfende „Wölfe“ lieferten dem A-Ligisten einen packenden Kampf, letztendlich geht der Sieg der Meilelf aber auch aufgrund des spielerischen Übergewichts mehr als in Ordnung. Dennoch dürfte die Horst-Truppe genügend Selbstvertrauen für den B-Liga Alltag getankt haben.

SVW: Julian Heinz, Leonard Fink, Jannis Lütticke, Marcel Scheder, Konstantin Lommel, Artur Kimmerle, Timo Rucker, Ramazan Subasi, Jannik Kleiber, Steffen Kuhn, Holger Frenkler (Raik Grune, Marco Göbel, Marvin Caspari, ETW Marvin Fürstenfelder).

SG A/O: Patrick Weimer, Maximilian Müller, Nikola Pirzkall, Peter Hofmann, Michael Pötz, Robin Schönborn, Daniel Reitz, Ferhat Kesmen, Markus Mambeck, Abdullah Tekdas, Julien Ludwig (Gökhan Sancak, Ailin Ungurianu, ETW Marc-Pierre Jung).

Tore: 1:0 Scheder (3.), 2:0 Kimmerle (8.), 3:0 Göbel (28.), 3:1 Reitz (40.), 3:2 Sancak (55., FE), 3:3 Tekdas (64.).

Zuschauer: 55.

Schiedsrichter: Kaya.