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04.06.2017
Kategorie: Kreispokal 1. Mannschaften, Aktuelles
Von: flw24 von Pascal Litzinger

Der SV RW Hadamar holt nach 2011 den Pott zurück in die Fürstenstadt


Das Siegerteam in Jubelpose! Fotos: Thorsten Wagner

Der FC Dorndorf verkaufte sich gestern auf und auch neben dem Platz sehr gut.

Zwei Trainer, zwei verschiedene Generationen. Friedel Müller (li.) und Florian Dempewolf.

Robin Böcher (li.) zweikampf- und kopfballstark gegen Thomas Wilhelmy.

Pascal Heene (li.) im Zweikampf mit Maximilian Kunz.

Jerome Zey im Kopfballduell gegen Marco Vorschneider.

FC Dorndorf – SV Rot-Weiß Hadamar 0:5 (0:0)

Am gestrigen Samstagabend trafen die Nummer Eins und die Nummer Drei des Kreises aufeinander, um das Finale des Kreispokals auszuspielen. Auf der einen Seite der FC Dorndorf, der in der Verbandsliga unter seinem scheidenden Trainer Friedel Müller im Schlussspurt die Klasse gesichert hat, auf der anderen Seite der Hessenligist SV Rot-Weiß Hadamar, der erst letzte Woche im Hessenpokalfinale dem SV Wehen Wiesbaden einen sensationellen Kampf geliefert hat und dort nur knapp scheiterte. Man durfte sich also für das Saisonfinale auf ein spannendes Spiel freuen, in das die Hadamarer natürlich als Favorit gingen.

Vor Beginn der Partie wurden die Hadamarer Horz, Heene, Haubrich und Rademacher von Pressesprecher Hans Reichwein für ihre Dienste in den letzten Jahren geehrt und verabschiedet. Alle werden sich zur neuen Saison einem neuen Verein anschließen und verlassen den SV Rot-Weiß. Pascal Heene schien dadurch besonders motiviert und sorgte auf der rechten Seite in Kombination mit Alex Schraut vor allem in den ersten zehn Minuten für viel Betrieb. Hadamar machte dort weiter, wo sie am Vatertag in Wiesbaden aufgehört hatten und ein frühes Tor lag in der Luft. Doch ein Tor wollte zunächst nicht fallen und Dorndorf konnte sich aus der anfänglichen Umklammerung mehr und mehr befreien. Nach dem ersten Eckball für die Dorndorfer kam Manuel Groß in der Gefahrenzone an den Ball, doch Schraut konnte auf der Linie klären (11.). Von dieser Großchance wachgerüttelt, konnte die ersatzgeschwächte Elf von Coach Müller – Dorndorf fehlten verletzungs- und urlaubsbedingt mehrere Stammspieler – das Spiel in den nächsten Minuten offener gestalten. Weitere Chancen blieben auf Dorndorfer Seite allerdings Mangelware, oft konnte die starke Hadamarer Verteidigung um Böcher und Kuczok jegliche Angriffsversuche im Keim ersticken. Die Dempewolf-Elf kam besonders in Person von Neugebauer zu nennenswerten Chancen. Mitte der ersten Halbzeit scheiterte dieser per Fallrückzieher knapp, in der Nachspielzeit war er dann am einzigen Aufreger der ersten Halbzeit beteiligt. Nach seinem Kopfball konnte Kremer noch stark parieren, doch gegen den Nachschuss war dieser machtlos. Jubel auf Hadamarer Seite, doch zu deren Unverständnis entschied Schiedsrichter Burkhardt auf Foulspiel. Kurz darauf ging es torlos in die Kabine.

In der Kabine hatte wohl Dorndorf-Coach Müller die besseren Worte parat, denn seine Mannen starteten besser in die zweite Hälfte. So hatte Florian Kröner kurz nach Wiederanpfiff zweimal die Chance seine Elf in Führung zu schießen, doch er scheiterte zunächst an Hadamar-Keeper Strauch (50.) und kurz darauf verpasste er nach Pass in den Rückraum knapp (54.). Das sich solch ausgelassenen Chancen auf diesem Niveau rächen, zeigte die Dempewolf-Elf postwendend. Angriff über Horz auf der linken Seite, der bedient Goalgetter Burggraf, 1:0 für Hadamar! Burggraf konnte Torwart Niklas Kremer mit einem Schuss aus spitzem Winkel bezwingen (57.). Keine zwei Minuten später dann der Nackenschlag für Dorndorf: Jonas Herdering kommt seinem Ruf als Standardspezialist nach und erhöht mit einem direkten Freistoß aus 20 Metern auf 2:0 für die Rot-Weißen (59.). Daraufhin spielte nur noch eine Mannschaft und die wollte die Entscheidung! Dorndorf, jetzt sichtbar angeschlagen, konnte dem Sturmlauf der Hadamarer nicht mehr viel entgegensetzen und sowohl Heene (68.) als auch der eingewechselte Rademacher per schönem Heber (80.) konnten mit ihren Abschiedsgeschenken in ihrem letzten Spiel für den SV Rot-Weiß den Pokalsieg sichern. Den Schlusspunkt unter diese Partie konnte Markus Neugebauer setzen, der eine Flanke von rechts mit der Brust annehmen und dann per Seitfallzieher das 5:0 erzielen konnte (89.).

In einer temporeichen Partie konnte Dorndorf lange Zeit dem Druck der Hadamarer standhalten, doch spätestens nach dem Doppelschlag durch Burggraf und Herdering war der Klassenunterschied und der ausgedünnte Kader der Dorndorfer spürbar. Insgesamt ein absolut verdienter Sieg der Dempewolf-Elf, die nun erneut ein „Hessenpokal-Abenteuer“ starten dürfen.  

FC Dorndorf: Kremer, Rduch, M. Groß, Wilk, Fries, L. Groß, Kröner, Vorschneider, Meloni, Kunz, Wilhelmy (Fuhrmann, Stahl, Tütüncü, Arslan, Röder).

SV RW Hadamar: Strauch, Kuczok, Schraut, Neugebauer, Böcher, Burggraf, Horz, Heene, Herdering, Zey, Haubrich (Durek, Sembene, Kretschmer, Rücker, Rademacher, Heep).

Tore: 0:1 Burggraf (57.), 0:2 Herdering (59.), 0:3 Heene (68.), 0:4 Rademacher (80.), 0:5 Neugebauer (85.).

Schiedsrichter: Burkhardt (Hangenmeilingen).

Die Bilder von Thorsten Wagner gibt es hier.