Die Bauunternehmung Albert Weil AG sucht einen Sachberarbeiter Einkauf (m/w)

Kreisoberliga Limburg-Weilburg

Die Kreisoberliga Limburg-Weilburg wird präsentiert von:

Anzeige

WETON Massivhaus & BaustoffeSachverständigenbüro Roth: BDSH e.V. geprüfter, zertifizierter Sachverständiger für Bau, Maschinen- u. Anlagenbau

18.03.2019
Kategorie: Kreisoberliga, Aktuelles
Von: Pressestelle SG Selters von Patrick Jahn

Spätes Glück bringt nächsten Sieg!


SG Selters - SG Weinbachtal 4:2 (2:2)

Nach sieben Zählern aus den ersten drei Spielen des Jahres soll der Oberselterser Heimnimbus auch gegen die SG Weinbachtal bestehen bleiben. Beide Teams liefern sich ein kurioses Duell, wobei sich die Hausherren das Leben selbst schwer machen. Kurz vor dem Ende erlöst Nils Toffeleit die SGS, die am Ende mit 4:2 die Oberhand behält. 

Wie so oft haben Spiele gegen die SG Weinbachtal ein Stück weit eine besondere Brisanz. So sollte es auch am Sonntagnachmittag wieder sein. Die Gastgeber kamen blendend ins Spiel und waren gleich am Drücker. Bereits nach zwölf Minuten hatte Selters zwei gute Chancen zu verzeichnen. Zunächst verpasste Dominic Voss eine scharfe Hereingabe von Moritz Steul per Grätsche knapp (9.), dann prüfte Alexander Vollbracht aus spitzem Winkel Weinbachtals Schlussmann Andre Höhnel (12.). Die Gäste brauchten eine gute Viertelstunde, um sich auch im Spiel anzumelden. Dann schloss Andre Burger aus zwanzig Metern ab, Torhüter Nicholas Schardt zeigte sich aber sicher (19.). Dennoch blieben die "Wassermänner" spielbestimmend und freuten sich schon bald über das 1:0: Nach einer abgewehrten Ecke fasste sich Samuel Stähler ein Herz und nagelte das Spielgerät aus 25 Metern Torentfernung in die rechte obere Ecke zur Führung (23.). Weinbachtal wirkte verunsichert und fing sich nur 180 Sekunden später das zweite Gegentor. Nach einem simplen Einwurf musste Andre Höhnel gegen Luca Jeck retten, doch gegen den Abstauber von Jan Hendrik Pabst war der Keeper machtlos - 2:0 (26.). Auch danach stand der Torhüter im Mittelpunkt, als er eine 30-Meter-Direktabnahme von Nils Toffeleit mit feiner Flugeinlage entschärfte (32.). Die Heimelf versäumte fortan den Ausbau der Führung. Erneut legte Moritz Steul quer, doch Dominic Voss zielte aus kurzer Distanz neben das Tor (35.). Dass sich das Auslassen der Gelegenheiten rächen könnte, war ohnehin nicht auszuschließen. Und vor allem einer war plötzlich dafür verantwortlich, dass ein scheinbar erledigtes Weinbachtal zurück ins Spiel kommen sollte. Marc Andre Langer brachte einen tückischen 25-Meter-Freistoß Richtung Tor, bei dem Nicholas Schardt nicht gut ausgesehen hatte - 2:1 (36.). Die Gäste hatte Lunte gerochen und kamen tatsächlich noch vor der Pause zum Ausgleich: Erdal Can setzte sich auf der linken Seite durch, legte den Ball zurück an die 16er-Kante, wo erneut Marc Andre Langer mit platziertem Schuss ins rechte Eck zum 2:2 erfolgreich war (45.). 

Selters kam wütend aus der Kabine und hatte bereits in den ersten zehn Minuten zwei dicke Gelegenheiten zur erneuten Führung. Zunächst landete eine Ecke von Moritz Steul am langen Pfosten (50.), dann zielte Richard Müller nach einer strammen Hereingabe von Maximilian Stähler ebenfalls ans Aluminium (55.). Die Gastgeber wirkten turmhoch überlegen, mussten allerdings bei Kontern der SGW auf der Hut sein. Beinahe hätte Tim Kratzheller nach einem solchen seine Farben in Führung gebracht, doch Nicholas Schardt war im Eins-gegen-Eins zur Stelle und reparierte seinen Fauxpas aus Halbzeit eins (58.). Weinbachtal verteidigte aufopferungsvoll und hatte zunächst noch das nötige Glück auf seiner Seite. Als Alexander Vollbracht im Gäste-Strafraum zu Fall kam, blieb die Pfeife des guten Schiedsrichters Mohamed El Yaakoubi stumm - zumindest fragwürdig (65.). So richtig rund ging es dann noch einmal im Endakkord: Philipp Freppon bediente Moritz Steul, der freistehend am starken Andre Höhnel verzweifelte (82.). Die Zeit lief und lief und spätestens als sich Jan Zwitkowics binnen zwei Minuten die Gelb-Rote Karte abholte (85.), setzten die Platzherren alles auf eine Karte. Beinahe hätten die Gäste den Spielverlauf aber komplett auf den Kopf gestellt: Nach einem Konter tauchte Erdal Can auf Zuspiel von Tim Kratzheller frei vor dem Tor auf, doch wieder war Nicholas Schardt zur Stelle - Glück für die SGS (86.). Als sich alles auf eine Punkteteilung einstellte, schlug die SG Selters aber doch noch zu. Nach einer Ecke von Moritz Steul wuchtete Nils Toffeleit die Kugel per Kopf zum 3:2 unter die Latte (89.) - die Heimelf obenauf, Weinbachtal am Boden. Als das Team von Trainer Florian Betz seine Pforten öffnete, machte Yannik Walli nach einem Konter und einem feinen Solo alles klar - 4:2 (90.+4).

Am Ende stand in einem verrückten Spiel ein zwar später, aber verdienter Sieg der Selterser. Weinbachtal, das vor allem kämpferisch überzeugte, musste sich dennoch ärgern, vor allem die zwei Großchancen nach Kontern nicht genutzt zu haben. Aber Hand auf's Herz: Das wäre nach diesem Spielverlauf des Guten auch ein Stückchen zu viel gewesen.

Am nächsten Sonntag gastiert die SG Selters beim TuS Dietkirchen II.