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Kreisliga A Limburg-Weilburg

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14.11.2017
Kategorie: Kreisliga A, Aktuelles
Von: Pressestelle FSG Dauborn/Neesbach von Dieter Bäbler

Bittere Last-Minute-Niederlage für den Tabellenletzten


SV Thalheim - FSG Dauborn/Neesbach 2:1 (0:0)

Wie man in den Zeitungen vor diesem Spieltag in den Vorberichten lesen konnte, stand das Ergebnis bei diesem Spiel eigentlich vorher schon fest. Klarer Sieg für den Gastgeber, bei der Tabellen-konstellation beider Mannschaften auch nicht verwunderlich. Doch erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Ohne es durch die Vereinsbrille sehen zu wollen und ohne die gute Leistung der Gastgeber anzweifeln zu wollen, hätte dieses Spiel am Sonntag auf Grund „einiger 100%tiger Torchancen“ nur einen Sieger haben dürfen: Die FSG Dauborn/Neesbach. Die Kremer-Elf erspielte sich bei den hoch favorisierten Gastgebern mehr klare Möglichkeiten als in allen Spielen zuvor. Doch der Reihe nach. Die Westerwälder wollten ihre kleine Niederlagenserie vergessen machen und legten los wie die Feuerwehr. Doch die gute Abwehr der FSG und eine Glanzparade von FSG-Keeper Mario Klein, der einen Fernschuss von Lars Andres an die Latte lenkte, verhinderten einen Treffer der Gastgeber. Mehr kam aber auch nicht von der Heimelf und so kam die FSG immer besser ins Spiel. Mitte der ersten Halbzeit wurde dann Chiheb Ben Hadj Ali glänzend frei gespielt und er machte sich alleine auf die Reise zu SV-Schlussman Andrej Nazarenko. Dieser verhinderte zunächst mit einer glänzenden Parade den Führungstreffer und der verwandelte Abpraller durch einen FSG-Spieler fand wegen eines angeblichen Foulspiels nicht die Anerkennung. Weitere sehr gute Möglichkeiten durch José Michel und Markus Bozan ergaben ebenfalls nicht den erhofften Torerfolg. So ging es mit einem 0:0 in die Halbzeitpause.

Auch gleich mit Beginn des zweiten Durchgangs drückten die Thalheimer auf den Führungstreffer, welchen Dennis Melbaum nach gut 50 Minuten erzielte. Doch wer jetzt gedacht hatte die Gäste brechen ein, sah sich wiederum getäuscht. Die Korbrenner machten ab sofort das Spiel und wurden in der 61. Minute belohnt. José Michel wurde von Joscha Arnold glänzend frei gespielt und hatte anschließend keine Schwierigkeiten, den Ball zum verdienten 1:1 Ausgleich einzunetzen. Nur kurz danach hatte der FSG-Anhang den Torschrei wieder auf den Lippen – doch er verstummte schnell. Einen groben Fehler in der SVT-Abwehr konnte die Spielgemeinschaft nicht zur Führung nutzen. Und weiter ging die Fahrt. Nur Dank ihres Keepers, der zwei weitere Hochkaräter der FSG zunichte machte, blieb es für die Heimelf beim Unentschieden. Auch ein weiterer Treffer der FSG fand wegen angeblichen Abseits (kann es gewesen sein) nicht die Anerkennung. Anstatt selbst zu vollenden legte „Chiheb“ frei vor Nazarenko den Ball noch einmal quer zu André Tumma, doch der Jubel erstarrte schneller als der Pfiff des Unparteiischen. Doch dann kam ja noch die 90. Minute. Quasi mit dem Schlusspfiff konnte die Heimelf noch den Siegtreffer durch Maximilian Woitzik erzielen, denn wie sollte es anders sein – ein Freistoß von Markus Bozan in der Nachspielzeit streifte nur die Latte. Nicht nur am Jubel der Westerwälder nach dem Schlusspfiff des guten Schiedsrichters Marco Huber aus Seck, sondern auch an einigen Gesichtern der Anhänger des SVT konnte man erahnen, dass dieser Sieg mehr als glücklich war. Hut ab vor der Leistung der Gäste, doch die FSG Dauborn/Neesbach belegt nach Ende der Vorrunde den letzten Platz. Coach Stefan Kremer muss seine Jungs nun in der kommenden Trainingswoche nach diesem Nackenschlag schnell wieder aufrichten, denn schon am kommenden Wochenende startet die Rückrunde und die FSG reist zum schweren Auswärtsspiel nach Niedertiefenbach.

SV Thalheim: Andrej Nazarenko, Dennis Habel, Robin Eisinger, Steffen Klebach, Louis Eichmann, Thomas Poppe, Timon Konstantinidis, Lars Andres, Dennis Melbaum, Jan Hendrik Schierloh, Aytekin Uyanik (Florian Sztani, Serdar Kocakaya, Daniel Schlagheck, Florian Müller)

FSG Dauborn/Neesbach: Mario Klein, Nico Schneider, José Michel, Marco Heymann,  Chiheb Ben Hadj Ali, Fabian Hohly, André Tumma, Jakob Zohnera, Joscha Arnold, Markus Bozan,Sebastian Viehmann (Marcel Mäuer, André Stubig, Cihan Sertkaya, Daniele Grimaldini)

Tore: 1:0 Dennis Melbaum (50.), 1:1 José Michel (61.), 2:1 Maximilian Woitzik (90.).