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21.10.2018
Kategorie: Hessenliga, Aktuelles
Von: SV Rot Weiß Hadamar von Hans Reichwein

Fürstenstädter brennen ein Offensiv Feuerwerk ab


SV RW Hadamar – Spvgg. Neu-Isenburg 9:0 (4:0)

Rot Weiß Hadamar hat seine seit Wochen andauernde Erfolgsserie um Teil acht ausgebaut und gegen den Vorjahresaufsteiger den zweithöchsten Sieg seit seiner Zugehörigkeit zu Hessens höchster Amateurfußball Liga erzielt. Hessenliga statt Bundesliga schauen: Die Zuschauer, die am Samstagnachmittag diese Wahl getroffen hatten, brauchten nach den 90 Minuten ihre Entscheidung nicht zu bereuen. Das Team des SVH brannte ein wahres Offensiv Feuerwerk ab, dass vielen noch längere Zeit in positiver Erinnerung bleiben wird.

Schon nach wenigen Minuten, und dem sehenswert von Marius Löbig vorbereiteten und Yves Böttler in Torjägermanier vollendeten Spielzug zum 1:0, deutete sich an, dass die Serie des SV Hadamar halten, und die Besucher bei besten äußeren Bedingungen, etwas geboten bekommen würden. Patrick Kuczok, der heute den Vorzug vor Oliver Pandov bekam, bestätigte einmal mehr seine Stärke bei Standards und verwertete den Freistoß von Jonas Herdering per Kopfball zum 2:0. Marius Löbig und Steffen Rücker wirbelten in der Folge über die linke Hadamarer Angriffsseite nach Herzenslust. Rücker traf nach zuvor zwei abgewehrten Torschussversuchen zum 3:0.

Von da an war klar, dass der Gast, gegen die furios aufspielenden Fürstenstädter auf verlorenem Posten stand. Das Erfolgsrezept der Hausherren war das frühe Pressing, das zu vielen Balleroberungen führte und die Abwehr der Neu–Isenburger immer wieder vor Probleme stellte. Der nächste sehenswerte Spielzug des SVH führte nach einem Doppelpass zwischen Marius Löbig und Ives Böttler mit dem 4:0 zur endgültigen Vorentscheidung, noch vor dem Pausenpfiff.

Beispielhaft für das überragende Auftreten der Heimelf war die Entstehung des 5:0, zwei Minuten nach Wiederbeginn, welches Jann Bangert, der heute ohne Treffer blieb, mit einer Balleroberung am gegnerischen Strafraum einleitete. Er zwang den Keeper der Spvgg zum verlassen des Gehäuse und der überlegte Querpass des SV Torjägers fand am 11-Meterpunkt den blank stehenden Jonas Herdering. „Besonders imponiert hat mir die Gier mit der meine Mannschaft auch nach dem deutlichen Vorsprung auf weitere Treffer aus war,“ sagte Trainer Kierdorf nach der Partie. Der Coach des SV Hadamar lobte seine Mannen. „Es ist schwierig, besser zu spielen. Wir waren am Limit. Ich wüsste nicht, was wir heute noch hätten besser machen sollen. Auch gegen einen solchen Gegner muss man erst einmal 9 Tore schießen, ohne die weiteren Chancen, die wir uns erspielt haben, das hätte zweistellig ausgehen können.“

Grund für sein Lob war die Leistung der gesamten Mannschaft, denn auch nach dem 5:0 ging es Schlag auf Schlag weiter: Yves Böttler profitierte erneut von Löbigs Vorarbeit beim 7:0. Besonders erwähnenswert der Treffer zum 8:0, der aus einer Co-Produktion der beiden Youngster im Hadamarer Dress, Jerome Zey (20) und Simon Neugebauer (18) entstand. Der jüngste der drei Neugebauer Brüder erzielte sein erstes Hessenliga Tor.
Yves Böttler war es vorbehalten, mit einem herrlichen Fallrückzieher den Höhepunkt und gleichzeitig Schlusspunkt zu setzen. Er markierte damit im heutigen Spiel seinen vierten Treffer. Einfach Klasse dieser Spieler!

Torsten Kierdorf war nach dem Spiel angetan von den Darbietungen. „Ich ziehe meinen Hut vor dieser Mannschaft. Wir haben 90 Minuten gepresst und die Balleroberungen durch unsere große Qualität im Mittelfeld zu schön herausgespielten Toren genutzt. Am Ende hätten wir auch noch mehr Treffer erzielen können.“

Nach dem Sprung auf Platz Tabellenplatz vier und dem folgenden Spielfreien Wochenende wünscht sich der Übungsleiter nun einen Erfolg mit seinem Team im Viertelfinale des Hessenpokal am 30.10. beim KSV Baunatal. Warum sollte das der Mannschaft nicht bei ihrem derzeitigen Lauf gelingen. Zu gönnen wäre es den Rot Weißen.

Hadamar: Strauch, Kuczok, Dimter, Schraut, Markus Neugebauer (72. Simon Neugebauer), Kröner, Böttler, Rücker, Löbig (74.Min.Matthias Neugebauer, Herdering, Bangert (58. Zey).

Neu-Isenburg: Kacarevic, Kohl, Betz, Schellhorn, Wolfarth, Mc Crary, Kamikawa, Leteliler, Chichutek (46. Sachs), Metzler (56. Günther), Djordjevic.

Schiedsrichter: Frederic Kaufmann (VfR Nierstein).

Zuschauer: 300.

Tore: 1:0 Yves Böttler (6.), 2:0 Patrick Kuczok (13.), 3:0 Steffen Rücker (30.), 4:0 Yves Böttler (43.), 5:0 Jonas Herdering (47.), 6:0 Marius Löbig (63.), 7:0 Yves Böttler (74.), 8:0 Simon Neugebauer (76.), 9:0 Yves Böttler (82.).