Assistenz in der Kalkulationsbteilung m/w - Starte Deine Karriere bei der Bauunternehmung Albert Weil AG

Hessenliga

Die Hessenliga wird präsentiert von:

Anzeige

 Werben auf flw24.de - Machen Sie Ihre Werbung zum Volltreffer

18.11.2018
Kategorie: Hessenliga, Aktuelles
Von: Pressestelle SV RW Hadamar von Hans Reichwein

Kierdorf-Elf mit Leistungssteigerung - Die Überraschng blieb aber aus


FC Gießen – SV RW Hadamar 3:0 (2:0)

Es wurde nichts mit der erhofften Überraschung. Spitzenreiter FC Gießen hat einmal mehr seine Ausnahmestellung in der Hessenliga mit einem souveränen 3:0 (2:0)-Erfolg unter Beweis, obwohl der SV Hadamar gegenüber dem letzten enttäuschenden Heimauftritt eine deutliche Leistungssteigerung bot.

Trainer Torsten Kierdorf war sich hinterher in seiner Analyse ganz sicher, dass sein Team in der kommenden Saison nicht mehr im Gießener Waldstadion auftreten werde. "Der Sieg für Gießen ist hochverdient. Wir können uns mit diesem Verein nicht messen, denn das sind andere Welten“.

Das fängt beim Stadion an, dass die Macher des neuen Vereins in der Sommerpause mächtig aufgehübscht haben. Als die damalige Spvgg Hadamar zuletzt im Jahr 2011 zu gemeinsamen Verbandsligazeiten mit dem VfB Gießen, an gleicher Stelle zu Gast war, bot die Arena noch ein ganz tristes Bild. Heute ist sie fast Regionalliga tauglich und mit im Schnitt 1800 Zuschauern stets bestens gefüllt. Es geht weiter bei der Mannschaft, die schon jetzt Regionalliga Qualität aufweist.“ Ich gehe davon aus, dass sie mindestens mit zehn Punkten Vorsprung Meister werden.“ so Kirdorf auf der Pressekonferenz, die in einem VIP Zelt mit mehr als 200 Gästen stattfand. Auch das ist nicht alltäglich in der 5.Liga.

"Für das Lob der Gegner können wir uns nichts kaufen, wir müssen uns die Punkte immer wieder Woche für Woche hart erarbeiten", wollte FCG-Coach Daniyel Cimen die vorzeitigen Lorbeeren nicht annehmen. Man habe durchaus gesehen, warum Hadamar im oberen Drittel platziert ist, betonte der Ex-Profi von Eintracht Frankfurt.

Die Gastgeber hatten ersten guten Gelegenheiten, bevor die Fürstenstädter erstmals aus einer kompakten Defensive zu gefährlichen Konterchancen kamen. Die Umschaltqualitäten der Rot Weissen  wurden in dieser Phase offensichtlich, jedoch konnte Jann Bangert weder die erste Möglichkeit nutzen (Sahin in im Gießener Kasten hatte dabei große Probleme) 14.Minute, noch die bessere zweite, als Yves Böttler ihm den Ball optimal in den Lauf gespielt hatte, Bangert aber vor FCG-Torhüter Tolga Sahin Nerven zeigte und an dessen Parade scheiterte. (22.Min) Wer weis welchen Lauf die Partie genommen hätte, wenn der SVH da in Führung gegangen wäre.

Gießen schockte das aber keineswegs, denn sieben Minuten später ging der Favorit in Führung. Nach einem kurz ausgeführten Eckball von Cem Kara hämmerte Michael Fink von der rechten Strafraumkante  den Ball  zum 1:0 direkt ins Netz (29.). Der Treffer zeigte Wirkung, denn nur drei Minuten später legte der Tabellenführer nach. Christopher Spang traf aus 18 Metern unter zu Mithilfe des Innenpfostens ins rechte Eck zum 2:0 (32Min). "Wir mussten eine gute Balance finden und dominant auftreten, aber trotzdem in der Verteidigung so konzentriert zu sein, dass wir diese starke Hadamarer Offensive in den Griff bekommen. Das ist uns über weite Strecken des Spiels gelungen", analysierte Cimen später.

Mit Wiederanpfiff ließ Gießen zunächst in Sachen Intensität nicht nach. Dreimal binnen kürzester Zeit mussten Hadamarer Abwehrbeine vor einem möglichen 3.Treffer retten. Das Aufbäumen der Gäste war zwar immer da, aber die Aktionen waren nicht zwingend genug. Zudem verloren die Mannen von Kierdorf zu schnell wieder den Ball und die finalen Pässe kamen nicht an den Mitspieler. Hadamar hatte nach einer Stunde in Gestalt von Ives Böttler noch einmal mit einem Kopfball gegen die Laufrichtung die dicke Chance zum Anschlusstreffer, bei dem sich Keeper Sahin mächtig strecken musste und zur Ecke klärte.

Das 3:0, bei dem SVH-Torhüter Christopher Strauch einen Distanzschuss nicht festhalten konnte und  Nennhuber quer zum freistehenden Fink passte, der dann locker einschob, bedeutete die Entscheidung (66.). Die Hausherren ließen in der Schlussphase nichts mehr anbrennen, obwohl Hadamar da zumindest von den Spielanteilen her Gleichstand erzwingen konnte.

FC Gießen: Sahin - Antonaci, Koutny, Nennhuber, Lekaj - Cecen, Fink - Koyuncu (80. Mukasa), C.Kara (70. M.Kara), Spang - Müller (75. Michel).

SV Rot-Weiß Hadamar: Strauch - Math.Neugebauer, Markus Neugebauer, Dimter, Rücker - Kretschmer (39. Zouaoui), Kröner (39. Kuczok) - Herdering, Bangert, Löbig - Böttler (70. Zey).

Tore: 1:0 Michael Fink (29.), 2:0 Christopher Spang (32.), 3:0 Michael Fink (66.).

Schiedsrichter: Carsten Dücker (Burghaun).

Zuschauer: 1200.