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03.11.2018
Kategorie: Hessenliga, Aktuelles
Von: Pressestelle Rot Weiss Hadamar von Hans Reichwein

Der Serie hält!


SV Rot Weiß Hadamar – FC Ederbergland 4:2 (3:1)

Das Hessenliga Team von Rot Weiss Hadamar hat im letzten Spiel der Vorrunde seine Erfolgsserie mit dem 4:2 Erfolg fortgeschrieben. Platz 4, bei 29 Punkten und einer Tordifferenz von + 17 sind der Lohn für eine seit Anfang September anhaltenden Serie ungeschlagener Spiele.

So richtige Freude wollte nach dem Spiel bei den Spielern und Trainer Torsten Kierdorf zunächst aber nicht aufkommen. Dafür waren besonders die letzten 25 Minuten der Partie gegen den Tabellenletzten nicht angetan. Denn es hatte nicht viel gefehlt, und der 3:1 Vorsprung wäre beinahe noch in einer Punkteteilung geendet. „Ich habe schon vor dem Spiel gesagt, auch gegen einen Tabellenschlusslicht reichen in der Hessenliga nicht 70% des möglichen Leistungsvermögens. Das heutige Spiel hat meine Befürchtungen bestätigt," sagte Trainer Kierdorf nach den 90 Minuten.

Dabei hatte alles optimal für die Gastgeber begonnen. Schon nach zwei Minuten lagen die Rot Weissen ,dank einer feinen Kombination und dem gekonnten Abschluss von Jerome Zey, mit 1:0 in Führung. Die Gäste , wegen eines Verkehrsstau erst relativ spät am Spielort angekommen, waren in Gedanken wohl noch nicht richtig auf dem Platz.

War man auf Hadamarer Seite vom temporeichen Kombinationswirbel gegen Neu-Isenburg zwei Wochen zuvor, noch verwöhnt, mussten sich die Zuschauer heute mit wenig glanzvollen Aktionen der Rot Weißen begnügen. Nach dem überraschenden, stark abseits verdächtigen 1:1 Ausgleichstreffer des FCE (26.Min) ließen die Hausherren beim 2:1 durch Marius Löbig, der einen Rückpass von der Grundlinie von Steffen Rücker, mit einem trockenen Schuss verwerten konnte, ihr spielerischen Können aufblitzen. Das 3:1 durch Yves Böttler, der mit einem ansatzlosen Torschuss per Innenrist, Keeper Dominik Geiss nicht den Hauch einer Abwehrchance gab, war das schönste Tor des Tages. Der Szenenbeifall des Publikums war dem Torjäger gewiss. Nach dem Marius Löbig mit einem Torschuss den zu weit vor seinem Gehäuse stehenden Gästekeeper Geiss beinahe aus 30 Metern Torentfernung düpiert hätte, das Ziel aber um Zentimeter verfehlte, ging es in die Pause.

Wer dachte die Hausherren wären nach Wiederbeginn „heiß" auf weitere Treffer sah sich getäuscht. Der Ansatzweise in Halbzeit eins gezeigte Spiel- und Kombinationsfluss geriet völlig ins Stocken. Langweile kam auf. Mit der zweifachen Einwechselung von Jann Bangert und Florian Kröner wollte Trainer Kierdorf noch einmal neue Akzente setzen (60.) Doch außer einer guten Möglichkeit von Jann Bangert, der eine Vorlage von Jerome Zey per Direktabnahme in den Torwinkel platzierte, aber an der Parade von Geiss scheiterte (65.) war von den Fürstenstädtern in der Offensive nichts zu sehen.

Als sich die Hadamarer Abwehr von der Lethargie anstecken ließ, witterten die Gäste nochmals Morgenluft und waren von der 70.Min bis in die Schlussminuten die spielbestimmende Elf. „Unser Abwehrverhalten war heute absolut schlecht", monierte Torsten Kierdorf das Spiel seiner sonst zuletzt zuverlässigen Defensive. Zweimal musste Christopher Strauch sein Können beweisen, um den Anschlusstreffer zu verhindern (81. und 84.Min) kurz danch war aber auch er geschlagen, als Todt mit dem 3:2, den Lohn für seine, vor allem in der zweiten Halbzeit, nicht wie ein Abstiegskandidat aufspielende Elf aus dem Ederbergland, einholte. Danach wachten die Einheimischen endlich auf und hatten Ihrerseits durch Jann Bangert und Marius Löbig zweimal die Möglichkeit zur endgültigen Entscheidung. Torwart Geis war jeweils mit Glanzparaden der Spielverderber (87 und 89.Min). In der 1.Minute der Nachspielzeit beseitigte Jonas Herdering, der vor dem Spiel für die „Bude des Monats" September ausgezeichnet wurde, mit seinem Treffer zum 4:2 alle Zweifel am Erfolg Hausherren. Jerome Zey, heute der lauffreudigste Offensivakteur, hatte bestens vorbereitet.

„Das war heute ein reiner Arbeitssieg. Gegen einen stärkeren Gegner hätten wir wohl mit so einer Leistung verloren“ stellte Kierdorf nach der Partie ziemlich ernüchtert fest.

Nach so viel Lob, den sich die Mannschaft in den letzten Wochen ob ihrer gezeigten Darbietungen zu Recht verdient hatte, ist auch mal ein Tadel angebracht.

Hadamar: Strauch, Kuczok, Dimter, Markus Neugebauer, Zouaoui (61. Kröner), Zey (92. Noguchi), Böttler (61. Bangert), Rücker, Löbig, Herdering, Matthias Neugebauer.

Ederbergland: Geiß, Dreher, Kovacevic (46. Todt), Möllmann, Erdem (23. Dienst), Miß, Ademi, Gora (62. Runzheimer), Wissemann, Klaus, Guntermann.

Tore: 1:0 Jerome Zey (2.), 1:1 Valon Ademi (26.), 2:1 Marius Löbig (30.), 3:1 Yves Böttler (36.), 3:2 Manuel Todt (85.), 4:2 Jonas Herdering (91.).

Schiedsrichter: Chris­toffer Reimund (SV Eintracht Zwingenberg).

Zuschauer: 200.