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RSV geht mit einem positiven Gefühl in den Winterschlaf

RSV Weyer - SC Waldgirmes II  2:1 (0:0)

Weyer startete gut in die Begegnung, setzte sich in der gegnerischen Hälfte fest und erarbeitete sich einige Chancen. Am aussichtsreichsten vergab Luca Seibel nach sieben Minuten, zielte bei seinem Kopfball aus kurzer Distanz aber etwas zu hoch. Kurz darauf fand Timo Wind nach schönem Solo in Gästekeeper Maik Buss seinen Meister. Waldgirmes benötigte zwanzig Minuten, um erstmals im heimischen Strafraum aufzutauchen, vermochte es aber nicht, Leotrim Hisenay vor ernsthafte Prüfungen zu stellen. Dennoch gelang es den Gästen fortan, die Begegnung ausgeglichener zu gestalten, was in einem zerfahrenen Mittelfeldgeplänkel mündete, das bis zum Pausenpfiff keine Torgelegenheiten mehr zuließ.

Die Anfangsphase von Hälfte zwei dominierte wieder der RSV. Nach 50 Minuten überraschte Raphael Schmidt die verdutzte Viererkette mit einem Lupfer und Tobias Uran vollstreckte eiskalt zur Führung. Waldgirmes war nun sichtlich bemüht, Angriffe zu generieren, Dank der heute absolut sicheren Defensivabteilung sollte es aber bei Bemühungen bleiben. Lediglich nach 65 Minuten tauchte Felix Hörr vollkommen blank vor Leo Hisenay auf, der sensationell parierte. Zehn Minuten später wurde Timo Wind im Strafraum regelwidrig von den Beinen geholt und Raphael Schmidt verwandelte den fälligen Strafstoß sicher im rechten Eck. Obwohl Waldgirmes knapp zehn Minuten vor Schluss noch der Anschluss gelang und in der Folgezeit Druck aufbaute, musste man wegen der Abgeklärtheit in der Abwehrarbeit keine Sorgen um einen eventuellen Ausgleich haben.

Der RSV scheint nun endgültig in der Verbandsliga angekommen zu sein und es ist fast bedauerlich, dass man sich angesichts der jüngsten Auftritte jetzt in die Winterpause verabschieden muss.

Weyer: Hisenay, Kettenbach, Orani,  Sawall, Uran, Din, L. Seibel, Schmidt, Kolodziejczyk (Hertling, 70.), Wind (Wecker, 88.), Petri (Roth, 27.).

Tore: 1:0 Tobias Uran (50.), 2:0 Raphael Schmidt (74., FE), 2:1 Maik Magera (81.).

SRin: Anne Ürsfeld (Wiesbaden).

Zuschauer: 100.