SG Heringen/Mensfelden – FSG Wirbelau/Schupbach/Heckholzhausen 2:1 (1:0)
Es war ein kurzweiliges Spiel, in dem die Spielanteile immer wieder in beide Richtungen ausschlugen. Den besseren Start erwischten die Gastgeber, bei denen Schüsse von Tobias Becker und Hali Aytekin abgeblockt wurden und die in der Anfangsviertelstunde mehr vom Spiel hatten. Allerdings zeigten die Gäste bereits früh, dass sie nicht so einfach zu bezwingen sind. Ein erstes Ausrufezeichen setzte Ognjen Zoric in der 28. Minute mit einem Schlenzer, den der gute Torhüter Antoni Iglantowicz stark parierte. Nur fünf Minuten später hieß das Duell Fabio Dornheim gegen Iglantowicz, wobei erneut der Heimkeeper das bessere Ende für sich hatte. Fast mit dem Pausenpfiff gingen die Gastgeber schließlich mit 1:0 in Führung, als Tobias Doogs eine Flanke von Max Dalef sehenswert per Kopf verwertete.
Nach der Pause verpassten die Gastgeber zunächst das 2:0: Erst scheiterte Tobias Doogs am Pfosten, ehe fünf Minuten später Ben Henritzi an Torhüter Ole Böcher hängen blieb. Je länger die Partie dauerte, desto mehr Spielanteile und Torchancen erarbeiteten sich die Gäste, doch bis zur 88. Minute mussten sie auf den Ausgleich warten, den Hugo Böcher zu diesem Zeitpunkt verdient erzielte. Jeder kennt die Floskel „Schluss ist, wenn der Schiedsrichter abpfeift“ – und so gelang der „Bülbül-Elf“ tatsächlich in der Nachspielzeit noch der 2:1-Siegtreffer. Hali Aytekin verwertete dabei eine Hereingabe von der linken Seite und sorgte für den späten Jubel der Gastgeber. Schiedsrichter Erol Yilmaz aus Sachsenhausen/Frankfurt leitete die faire Partie ohne große Mühen.
Zuschauer: 100
