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Starke Hinrunde nach großem Umbruch – SG Niedertiefenbach/Dehrn bleibt bewusst geerdet

Ein Sommer voller Veränderungen, eine Hinrunde voller Zusammenhalt: Die SG Niedertiefenbach/Dehrn hat sich eindrucksvoll in der Kreisliga A behauptet. Trotz personeller Einschnitte und neuem Trainerteam präsentiert sich die Mannschaft stabil, geschlossen und konkurrenzfähig. Abteilungsleiter Mirko Streb zieht ein rundum positives, aber zugleich realistisches Fazit.
 

„Als Verantwortlicher bin ich mehr als zufrieden“

Die Ausgangslage vor der Saison war alles andere als einfach. Ein kompletter Umbruch im Trainerteam, dazu der Abgang der zwei besten Einzelspieler – viele Vereine wären daran ins Wanken geraten. Nicht so die SG Niedertiefenbach/Dehrn. „Ich bin als Verantwortlicher mehr als zufrieden mit der Hinrunde“, stellt Mirko Streb, Abteilungsleiter Fußball des TuS Dehrn 1905 e.V., klar heraus.

Gerade das Zusammenspiel zwischen Mannschaft und neuem Trainerteam hebt er besonders hervor: „Nach dem Umbruch im Sommer haben wir das zusammen als Einheit zwischen Trainerteam und Spielern sehr gut aufgefangen.“ Diese Geschlossenheit spiegelte sich Woche für Woche auf dem Platz wider. Nahezu alle Partien bewegten sich auf Messers Schneide – ein Beleg für die Ausgeglichenheit der Liga, aber auch für die Stabilität der SG. „Viele Spiele waren eng und hätten auch in die andere Richtung kippen können. Deshalb wissen wir die Situation gut einzuschätzen und heben nicht ab“, betont Streb mit Blick auf die aktuelle Tabellenlage und die Rolle als eines der Spitzenteams.
 
 

Mit Bedacht in die Rückrunde – Fokus auf Haltung und Konstanz

Auch der Blick nach vorne ist von Vernunft und Maß geprägt. Der Startschuss für die Wintervorbereitung fällt bewusst ohne Hektik. „Am letzten Samstag sind wir locker in die Vorbereitung gestartet“, erklärt Streb. In der ersten Woche wird lediglich zweimal trainiert, „um eine Überbelastung nach der langen Pause zu vermeiden und Verletzungen vorzubeugen“. Besondere Schwerpunkte? Fehlanzeige. Die SG setzt auf Kontinuität statt Experimente.

Die Zielsetzung für die Rückrunde bringt Streb klar auf den Punkt: „Wir wollen in jedem Spiel ein unangenehmer Gegner für alle anderen Mannschaften sein.“ Alles Weitere werde sich ergeben. „Was am Ende dabei herausspringt, werden wir sehen – wir denken von Spiel zu Spiel.“ Auch personell bleibt alles beim Alten, die Mannschaft geht unverändert in die entscheidende Phase der Saison. Der Wunsch ist dabei so schlicht wie entscheidend: „Wir hoffen, von größeren Verletzungen verschont zu bleiben.“

Die SG Niedertiefenbach/Dehrn geht ihren Weg leise, aber selbstbewusst – als Team, das weiß, woher es kommt, und genau deshalb in der Kreisliga A ernst genommen wird.