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Linter behält am Ende knapp die Nase vorn

TuS Linter – SC Dombach 3:2 (1:0)

Im Hinspiel trennten sich die Tabellennachbarn (Plätze 9/10) unentschieden 1:1, der Rückkampf auf dem Ausweichplatz in Lindenholzhausen endete mit einem knappen Erfolg der „Heimelf“. Zur Pause hatte die Christian-Lieber-Truppe mit 1:0, beim Abpfiff des gut leitenden Schiedsrichters aus Wiesbaden  mit 3:2 die Nase vorn. Für den TuS war der Dreier gegen den Vordermann, der noch zwei Partien mehr zu absolvieren hat, Gold wert. Die erste Möglichkeit der Partie hatte der Gast: Jens Munsch traf – nach Hereingabe von Yannik Lindt – kurz vor dem von Rene Hahn gehüteten Kasten den Ball  nicht richtig (4.). Abgepfiffen wegen Abseits (?) wurde Omid Barati, als dieser gefährlich in der SC-Hälfte aufgetaucht war (7.). Im Gegenzug zielte Julian Thuy dicht am Ziel vorbei. Vor dem 1:0 ließen die Mannen um Kapitän Adrian Schall zwei gute Möglichkeiten liegen. Erst rettete SC-Hüter Eric Dörfl zur Ecke (Verhältnis: 2:9), dann parierte dieser einen Freistoß von Fabian Breiter (14.). Als Florian Graßmann im Mittelfeld in der Vorwärtsbewegung den Ball verlor, landete dieser im schnellen Umschaltspiel bei Omid Barati, der nach zwanzig  Minuten überlegt zum 1:0 einsandte. In der Folge brachten einige TuS-Freistöße nichts sein, ehe Gästeangreifer Daniel Holzhäuser die Ausgleichchance auf dem Fuß hatte. In vorherigen Situationen zögerten die SC-Stürmer in guten Positionen (wie auch später)  oft zu lange mit dem Abschluss oder kamen erst gar nicht dazu, weil die heimische Defensive um den kopfballstarken und schlagsicheren Piotr Siwek klären konnte. Andererseits stellten die trickreichen, wendigen und schnellen Angreifer der „Frösche“ die SC-Abwehr wiederholt vor Probleme. Auch das frühe Anlaufen vor allem von Fabian Breiter, Omid Barati und Sadam Adam behinderten das Aufbauspiel der Dombacher. Als Omid Barati „durch“ war, bewahrte Keeper Eric Dörfl die Angereisten vor dem 0:2 (32.); ebenso gleich nach dem Seitenwechsel (Fabian Breiter, 46.) Dafür gelang Julian Thuy – nach Zuspiel von Sebastian Urban – der 1:1-.Ausgleichstreffer (50). Dieses Tor sorgte in den folgenden zehn Minuten für Unruhe im TuS-Lager. Trainer Christian Lieber „Was ist los auf einmal?“ musste so seine Truppe aufrütteln. Doch in diese starke Dombacher Phase fiel das 2:1 dank Sadam Adam, der nach einem Ballverlust von Christian Uhrig am schnellsten schaltete (61.). Eine gute Vorlage von Daniel Holzhäuser konnte Sebastian Urban zwar bald darauf zum 2:2 nutzen (70.), doch bereits 100 Sekunden später zogen die „Frösche“ erneut in Front, wobei die SC-Abwehr alles andere als gut aussah. Alle Bemühungen der  Gäste um das Trainerduo Zengeler/Paunescu, im Schlussakkord zumindest noch ein Remis zu erreichen, schlugen fehl. Linter, das noch mehrfach vom Wechselrecht Gebrauch machte, war nun clever genug, sich den knappen Sieg nicht mehr entreißen zu lassen, der unter dem Strich gesehen auch nicht unverdient war.  

TuS Linter: Hahn, Talaska, Six, Siwek, Schall, Weber, Breiter, Barati, Adam, Hosseinkhel, Jacob (Laroussi, Quint, Markeli).

SC Dombach: E. Dörfl, Lindt, T. Zengeler, P. Dörfl, Weinandy, Uhrig, Graßmann, Urban, Munsch, Holzhäuser, Thuy.

Tore: 1:0 Omid Barati (20.), 1:1 Julian Thuy (50.), 2:1 Sadam Adam (61.), 2:2 Sebastian Urban (70.), 3:2 Stefan Weber (71.)

Schiedsrichter: Michael Waschipki (Wiesbaden).

Zuschauer: 20.