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SVW bestätigt: Brahm hört im Sommer auf

Foto und Bericht.: Kalli van der Burg

Rene Brahm (41) gibt seinen Trainerposten beim B-Ligisten SV Wilsenroth am Saisonende nach 10 Jahren bei der Seniorenabteilung ab. Nach einer eingehenden Analyse ist er zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Veränderung auf der Trainerposition für den Verein im Sommer die richtige Entscheidung sei. Die Jungs haben einen großartigen Charakter und so ist mir ist vor der Zukunft des SVW nicht bange. Er habe eine gute Basis für seinen Nachfolger gelegt, so Brahm. Der Vorstand bedauert diese Entscheidung sehr, musste sie aber leider annehmen.

Der B-Schein Inhaber Rene Brahm hat sich nicht nur als Spieler, sondern auch in den vergangenen Jahren als Trainer der Senioren und Frauen Fußball Abteilung große Verdienste um den SVW erworben. Als im Dezember 2009 ein Trainer für die Frauen Fußballmannschaft des SV Wilsenroth gesucht wurde, war es Rene Brahm der dieses nicht immer leichte Amt sofort übernahm. Das war der Anfang einer erfolgreichen Trainer Arbeit mit dem Frauen Team. Es folgten der Aufstieg aus der Gruppenliga in die Verbandsliga Wiesbaden sowie der Kreispokalsieg in 2013. Viele Verletzungen und ein kleiner Kader machten ihm die Mannschaftsaufstellung oftmals sehr schwer. Rene Brahm holte jedoch immer noch das Beste aus der Mannschaft heraus. Ab September 2013 hat Brahm in Doppelfunktion die Frauen und Senioren Mannschaften des SV Wilsenroth gecoacht. Ab der Saison 2014/2015 nur noch die beiden Herren Mannschaften. Hier bleibt zu erwähnen der Aufstieg in die B-Liga Limburg-Weilburg in der Saison 2017 – 2018 und der Sieg im Dornburg Pokal 2015 auf heimischem Gelände. Durch eine gute Trainings - und Spiel Vorbereitung sowie seiner kämpferischen Natur, die Brahm der Mannschaft vorlebte, konnten immer wieder gute Tabellenplätze in der Liga erzwungen werden. Dieser Einsatz kam aber nicht nur an der Seitenlinie des Spielfeldes zum tragen. Egal, ob bei der Durchführung von Veranstaltungen, Trainingslagern dem Organisieren von Mannschaftsausflügen oder dem Zusammentrommeln der Truppe für Arbeitseinsätze, war Rene Brahm immer maßgeblich beteiligt. Kam es hart auf hart schnürte er auch noch selbst die Fußballschuhe, um die Mannschaft personell zu unterstützen.

Ein Trainer geht, ein Freund bleibt – Rene Brahm, wir danken Dir!