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VORBERICHT (GL): SC Offheim vor der nächster Herausforderung in der Landeshauptstadt

Nach dem wichtigen 3:1-Erfolg gegen Bierstadt blickt SC-Trainer Christian Scheuren auf das kommende Spiel gegen den SV Wiesbaden 1899. Auf Christian Scheuren und seine Jungs wartet eine intensive Aufgabe. Umso wichtiger wird es sein, von Beginn an hellwach zu sein und über den Kampf ins Spiel zu finden.

SV Wiesbaden 1899 – SC Offheim

(Sonntag, 27. September 2026 – 15:00 Uhr)

Der SC Offheim hat seine jüngste Aufgabe gegen den FC 1934 Bierstadt souverän gemeistert und sich mit dem 3:1-Erfolg drei wichtige Punkte gesichert. Damit bleibt die Mannschaft von Christian Scheuren weiterhin in direkter Schlagdistanz zum Tabellenführer FC Türk Kelsterbach. Um den Abstand zum Spitzenreiter nicht größer werden zu lassen, soll nun auch beim SV Wiesbaden 1899 möglichst ein weiterer Sieg eingefahren werden.

Die Gastgeber mussten sich zuletzt beim VfR 07 Limburg deutlich mit 0:3 geschlagen geben und werden entsprechend alles daransetzen, nicht direkt die nächste Niederlage hinnehmen zu müssen. Mit aktuell 16 Punkten rangiert der SV Wiesbaden 1899 auf einem starken sechsten Tabellenplatz und dürfte dem favorisierten SC Offheim daher keineswegs kampflos das Feld überlassen.

Die Offheimer wollen sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen lassen und ihre gute Ausgangslage weiter festigen. Für die Elf von Christian Scheuren geht es darum, den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen und mit einem weiteren Erfolg gleichzeitig den Druck auf den Ligaprimus aufrechtzuerhalten.

Ausgetragen wird die Partie auf dem Rasenplatz im „Helmut-Schön-Sportpark“.

 

Statement von Christian Scheuren (Trainer SC Offheim):

Wie immer möchte ich einen kurzen Rückblick auf das letzte Spiel am Sonntag gegen Bierstadt geben. Das war ein hartes Stück Arbeit. Taktisch war Bierstadt sehr gut eingestellt und hat uns nur wenig Räume gestattet. Die ersten zehn Minuten haben wir das noch gut gemacht, danach ist es uns leider nicht mehr so gut gelungen. Wir sind nicht mehr diszipliniert genug in unseren Positionen geblieben, um den Gegner und den Ball entsprechend besser bewegen zu können. Dementsprechend wurde es ein sehr zähes Spiel.

Trotzdem gehen wir kurz vor der Halbzeit mit 1:0 in Führung. Zu Beginn der zweiten Halbzeit haben wir es dann deutlich besser gemacht, bekommen aber prompt in unserer eigentlich guten Phase den Ausgleich. Danach hat es einen Moment gedauert, bis wir wieder Oberwasser bekommen haben. Da müssen wir natürlich auch ehrlich sein: Insbesondere in einer Situation hätten wir durchaus in Rückstand geraten können. Das wäre meiner Meinung nach allerdings dem Spielverlauf nicht ganz angemessen gewesen, weil wir defensiv schon etwas besser gestanden haben als in den Wochen zuvor. Wir haben eigentlich nicht wahnsinnig viel zugelassen.

Dann hat es natürlich geholfen, dass wir ab der 60. Minute noch einmal ordentlich Qualität nachlegen konnten. Das hat das Spiel letztendlich auch entschieden. Man hat schon gemerkt, dass gerade Johannes Moog die Statik noch einmal verändert und das Spiel peu à peu ein Stück weit auf unsere Seite gezogen hat. Sehr gefreut habe ich mich außerdem, dass mit Arjeton Thaqi einer unserer Youngster dann mit einem Sololauf über den ganzen Platz das 2:1 erzielt hat.

Unterm Strich denke ich, dass es ein verdienter Sieg für uns war – und vor allem ein sehr wichtiger.

Zum Pokalspiel am Mittwoch gegen Wislenroth muss ich, denke ich, gar nicht viel sagen. Das Ergebnis spricht da Bände. Besonders bitter war allerdings, dass wir mit Jamal Kilic einen wichtigen Akteur mit einer muskulären Verletzung verloren haben. Das wird sehr wahrscheinlich etwas Längerfristiges sein. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass für ihn damit leider das Fußballjahr 2026 beendet sein könnte. Das wäre wirklich sehr bitter – für uns als Mannschaft und natürlich vor allem für Jamal selbst.

Ein kurzer Ausblick auf das anstehende Spiel am heutigen Sonntag: Der SV Wiesbaden ist sicherlich eine Mannschaft, die als Absteiger mit gewissen Ambitionen in die Saison gegangen ist. Die Ambitionen sind sicherlich, oben mitzuspielen und vielleicht auch direkt um den Wiederaufstieg zu kämpfen. Auffällig ist, dass in den Spielen des SV Wiesbaden viele Tore fallen.

Für uns wird die große Herausforderung sein, auf dem großen Rasenplatz im „Helmut-Schön-Sportpark“ von Anfang an gut ins Spiel zu kommen und vor allem hellwach zu sein. Ich gehe ganz stark davon aus, dass es eine Partie wird, in der es für uns zunächst einmal darum geht, über den Kampf gut ins Spiel zu finden und anschließend unsere Waffen im Spiel nach vorne gezielt und gekonnt einzusetzen.

Ich denke, der Kader wird ähnlich aussehen wie am letzten Gruppenligaspieltag – mit der bereits erwähnten Ausnahme unseres verletzten Spielers Jamal Kilic. Sofern jetzt nicht noch weitere kurzfristige Krankmeldungen oder sonstige Ausfälle dazukommen, wird es im weitestgehenden Sinne der gleiche Kader wie am vergangenen Sonntag sein.