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VORBERICHT (GL): „Wir müssen jetzt kreativ werden – und die Defensive sofort verbessern“

Für die SG Oberlahn ist der Start in die neue Gruppenligasaison bislang alles andere als optimal verlaufen. Neben den noch fehlenden Punkten bereiten vor allem die aktuell sieben verletzungsbedingten Ausfälle große Sorgen – dennoch bleibt Spielertrainer Marin Dillmann optimistisch und blickt voller Zuversicht auf die kommenden Aufgaben.

SG Oberlahn – VfR 07 Limburg

(Mittwoch, 12. August 2026 – 19:30 Uhr / Kunstrasenplatz “Königsberger” - Weilburg)

Für das Team von Marin Dillmann ist der Start in die Gruppenligasaison aktuell alles andere als glücklich verlaufen. Zwar hat die SG Oberlahn zweifellos die Qualität, um in der neuen und höheren Spielklasse mitzuhalten und dort auch eine gute Rolle zu spielen, doch die derzeitige Verletzungssituation macht der Mannschaft schwer zu schaffen. Gleich sieben Spieler fallen aktuell verletzungsbedingt aus, sodass die SG in den kommenden Wochen einiges kompensieren und auch kadertechnisch die eine oder andere kreative Lösung finden muss. Für das junge und motivierte Team ist diese Situation zweifellos eine Herausforderung, doch Spielertrainer Marin Dillmann lässt sich davon keineswegs entmutigen. Statt den Kopf in den Sand zu stecken, blickt der junge Coach weiterhin positiv und hochmotiviert nach vorne. Dabei vertraut Dillmann voll und ganz auf seine Mannschaft und ist überzeugt davon, dass seine Jungs auch diese schwierige Phase gemeinsam überstehen werden. Nun wartet bereits am heutigen Mittwochabend die nächste spannende Aufgabe, wenn es im Derby gegen die „Rothosen“ aus Limburg geht. In diesem Duell möchte die SG Oberlahn endlich zeigen, was tatsächlich in ihr steckt und sich nicht nur den ersten Dreier der Saison sichern, sondern gleichzeitig auch das erste Derby für sich entscheiden. Die Zuschauer dürfen sich dabei auf eine packende und intensiv geführte Gruppenligapartie freuen, in der die Oberlahner trotz aller personellen Sorgen mit viel Einsatz, Leidenschaft und Kampfgeist auftreten wollen. Vielleicht gelingt es der Mannschaft gerade in diesem Derby, den bislang schwierigen Saisonstart hinter sich zu lassen und mit einem Erfolgserlebnis ein erstes Ausrufezeichen in der neuen Spielklasse zu setzen.

 

 

Statement von Marian Dillmann (Spielertrainer SG Oberlahn):

„Wir sind mittlerweile bei sieben Verletzten angekommen. Gegen die Freien Turner Wiesbaden musste sogar mit Jason Jaromin einen Spieler mit dem Krankenwagen aufgrund einer Schulterverletzung abtransportiert werden. Jonas Hetze hat sich höchstwahrscheinlich das Außenband im Sprunggelenk gerissen – der Fuß ist entsprechend stark angeschwollen. Leon Klapper kam aus dem Kreuzbandriss zurück und hat sich nun offenbar erneut am Innenband verletzt. Damit sind wir innerhalb von zwei Wochen bei sieben Verletzten angekommen. So etwas habe ich im Fußball noch nie erlebt.

Der Fußballgott meint es momentan sicherlich nicht unbedingt gut mit uns. Aber das soll und darf natürlich keine Ausrede für die 1:5-Niederlage gegen die Turner sein. Daran lag es absolut nicht. Ich glaube zwar, dass das Ergebnis den Spielverlauf nicht wirklich widerspiegelt, aber wenn man fünf Gegentore bekommt und nach zwei Spielen bereits neun Gegentore kassiert hat, dann muss man auch nichts schönreden. Das müssen wir schnellstmöglich verbessern.

Wir wissen, dass die nächsten Wochen personell definitiv schwierig werden und wir deshalb auch kreativ werden müssen. Es werden sicherlich einige harte Wochen auf uns zukommen. Trotzdem bin ich nach wie vor davon überzeugt, dass wir eine Top-Truppe auf den Platz schicken können.

Gegen die Turner haben wir sicherlich kein gutes Spiel gemacht. Das ist uns bewusst. Für die kommenden Wochen ist aber weiterhin klar, dass wir mutig Fußball spielen wollen. Mutig zu spielen bedeutet allerdings nicht, übermütig zu werden. Gegen die Turner waren es teilweise individuelle Fehler, die uns das Leben schwer gemacht haben. Genau diese Dinge müssen wir jetzt abstellen.

Wir wollen weiterhin mit dem Ball Fußball spielen und uns nicht verstecken. Gleichzeitig müssen wir defensiv deutlich konsequenter werden und auch schauen, wie wir mit dem momentan schwierigen Personal die bestmögliche Defensive aufstellen können.

Zum Glück haben wir bereits am Mittwochabend gegen den VfR 07 Limburg die Gelegenheit, damit anzufangen. Ich freue mich auf ein sicherlich gutes Spiel.“