Zum Abschluss einer beeindruckenden Hinrunde reist der SC Offheim am heutigen Sonntag zum FV Alemannia Nied und möchte seine starke Form ein weiteres Mal unter Beweis stellen. Nach dem emotionalen Last-Minute-Sieg gegen Karadeniz Wiesbaden und dem klaren 8:0-Erfolg im Pokal strotzt das Team von Trainer Christian Scheuren vor Selbstvertrauen. Mit 30 Punkten und Platz drei in der Tabelle liegt der Aufsteiger in Schlagdistanz zur Spitze und will die Erfolgsserie fortsetzen. Gelingt es, die defensive Stabilität und spielerische Qualität der letzten Wochen erneut abzurufen, ist für die “Bären” aus Offheim auch in Frankfurt-Nied alles möglich.
FV Alemannia Nied – SC Offheim
(So., 09. November 2025 – 14:30 Uhr / Kunstrasenplatz - Denisweg - Frankfurt-Nied)
Am heutigen Sonntag reist der SC Offheim zum FV Alemannia Nied und möchte seine bislang starke Hinrunde mit einem weiteren Erfolgserlebnis abrunden. Die Gastgeber kamen zuletzt beim FC Türk Kelsterbach nicht über ein 2:2 hinaus und wollen nun vor heimischem Publikum Wiedergutmachung betreiben. Offheim hingegen tritt mit großem Selbstvertrauen an, nachdem man zuletzt gegen den SKG Karadeniz Wiesbaden einen umkämpften Sieg feiern und im Kreispokal mit einem deutlichen 8:0-Erfolg in Staffel glänzen konnte. Diese Resultate sorgen für zusätzliche Motivation im Lager des Aufsteigers. Mit seiner stabilen Defensive und gefährlichen Offensive zählt der SC derzeit zu den formstärksten Teams der Liga. Mit 30 Punkten und Tabellenplatz drei liegt die Mannschaft von Trainer Christian Scheuren nur knapp hinter Spitzenreiter VfB Liederbach. Dennoch ist man sich bewusst, dass die im Tabellenmittelfeld rangierende Alemannia Nied keinesfalls unterschätzt werden darf.
Statement von Christian Scheuren (Trainer SC Offheim):
Wenn ich auf das letzte Spiel noch einmal zurückblicke, muss man feststellen, dass der Sieg doch etwas glücklich war – aber noch glücklicher bin ich über die Leistung, die wir gezeigt haben. In der Defensive waren wir sehr konzentriert, kompakt und haben wenig zugelassen – gegen eine spielerisch starke Truppe mit herausragenden Individualisten. Über das ganze Spiel hinweg haben wir nur drei bis vier gefährliche Aktionen des Gegners zugelassen. Auch das Spiel mit dem Ball lief deutlich besser als noch zuvor in Diedenbergen. Natürlich war der Spielverlauf mit dem Siegtreffer in der Nachspielzeit ein Stück weit glücklich. Das wäre auch der einzige Kritikpunkt, den ich einbringen würde: dass wir beim Stand von 2:1 nicht den dritten Treffer nachlegen und somit den Sack eventuell etwas früher zumachen. Nichtsdestotrotz war der vergangene Spieltag ein Spiegelbild der Hinserie – die Mentalität, die Art und Weise, wie wir zusammen agieren, das war schon echt bockstark. Das zeigt auch wieder, dass man gegen uns erst dann sicher sein kann, wenn der Schiedsrichter abgepfiffen hat. Besonders freut es mich für Leo Weiß, der bisher, was Tore und Vorlagen angeht, noch nicht so groß in Erscheinung getreten ist, dass er dann auch das 3:2 erzielt hat, weil er immer drangeblieben ist und den Kopf nicht hängen ließ.
Heute geht es zum Abschluss der Hinserie nach Frankfurt-Nied. Hier muss ich ehrlich sagen, dass dies ein Team ist, das ich nur sehr schwer einschätzen kann und das sich nach dem zweiten Jahr in der Gruppenliga nun im Mittelfeld etabliert hat. Sie lieferten bisher sehr unterschiedliche Ergebnisse – gute Spiele gegen starke Gegner, aber auch deutliche Niederlagen gegen eher schwächere Teams. Für uns gilt es, weniger auf den Gegner zu schauen, sondern unsere Leistung vom letzten Spieltag in diese anstehende Partie zu transportieren. Wenn wir so auftreten und spielen wie zuletzt, wird es ganz schwer, gegen uns etwas zu holen – das soll auch gleichzeitig die Marschrichtung sein, mit der wir dieses Spiel angehen wollen. Wir möchten die Hinrunde mit drei Punkten abschließen. Dann hätten wir 33 Punkte auf dem Konto – damit hätten wohl nur die allerkühnsten Optimisten gerechnet. Das wäre ein “Bären”starker Abschluss zur Hinrunde. Kadertechnisch sieht alles sehr gut aus, wir können aus dem Vollen schöpfen und hoffen, dass wir uns heute mit etwas Zählbarem belohnen.
