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02.11.2018
Kategorie: Vorberichte, Aktuelles, TopNews
Von: flw24 von Tobias Schneider

Gesucht: Die Herbstmeister 2018 - Der flw24-Vorbericht zum 17. Spieltag


Steffen Moritz und Christian Mehr treffen heute Abend mit dem FC Waldbrunn im Verbandsliga Derby auf den FC Dorndorf. Foto: Dominik Groß

Das flw-Land sucht die Herbstmeister 2018. Was uns dieser Spieltag außerdem bietet: Derbys in Verbandsliga und Gruppenliga, eine eventuelle Last-Minute-Ablösung an der Tabellenspitze der KOL, ein spannendes Rennen um die Herbstmeisterschaft in der A-Liga, eine B-Liga, die dem Spielplan hinterher hinkt und zwei Topspiele in den C-Ligen, von denen eines keines ist.

Hessenliga

Zum Hinrundenabschluss empfängt der SV Rot-Weiß Hadamar Schlusslicht Ederbergland. Einen Sieg haben die Ederbergländer erst auswärts geholt – und in Hadamar soll tunlichst nicht Nummer zwei folgen. Mit einem Sieg können die Fürstenstädter Rang vier in der Tabelle festigen – wer hätte nach dem missratenen Saisonstart eine solche Platzierung zur Halbzeit noch für möglich gehalten? Glückwunsch hierzu an Trainer Kierdorf und an die Hadamarer Verantwortlichen für das Festhalten am Trainer. Am Wochenende wird es für die Hadamarer vor allem darum gehen, die Enttäuschung über das Ausscheiden im Viertelfinale des Hessenpokals beim KSV Baunatal (1:2) aus den Köpfen zu bekommen.

Verbandsliga

Bereits am heutigen Freitag steigt um 19:45 das Verbandsliga-Derby zwischen dem FC Waldbrunn und dem FC Dorndorf. Bei einem Sieg für den FC Waldbrunn sähe die Welt für die Mehr/Moritz-Elf schon wieder etwas freundlicher aus, für die Dorndorfer würde es hingegen immer enger. Gewinnen die Dorndorfer, könnten sie die Lücke zu den Waldbrunnern auf zwei Punkte verkleinern und wären wieder „im Geschäft“.

Der TuS Dietkirchen ist erst am Samstag gefordert, dann aber richtig. Der TuS, selbst Tabellenzweiter, reist zum Tabellendritten, der SG Kinzenbach. Bei einem Sieg winkt ein Vorsprung von sechs Punkten auf die nachfolgenden Teams. Was dabei Mut machen sollte: Drei ihrer vier Niederlagen haben die Kinzenbacher zuhause kassiert. Auf geht’s!

Gruppenliga

In der Gruppenliga wurde der Herbstmeister schon letzte Woche gekürt und er heißt: FC Wiesbaden Bierstadt. Was schade ist, denn er hätte durchaus auch RSV Weyer heißen können. Die Weyerer schließen die Hinrunde auf Rang vier ab, sind aber durchaus noch in Schlagdistanz zur Tabellenspitze.

Am Wochenende empfangen die Weilersberger den TuS Hornau, der auf Rang 13 akut abstiegsgefährdet ist. Mit einem Sieg könnten die Weyerer den anderen Teams aus dem flw-Land also einen großen Gefallen tun.

Direkt vor den Hornauern steht beispielsweise der SV Rot-Weiß Hadamar II, für den die Trauben bei der SG Oberliederbach (3.) sehr hoch hängen werden. Direkt hinter den Hornauern reihen sich der RSV Würges, der SV Elz und die SG Kirberg/Ohren/Nauheim ein. Gerade für die SG Kirberg/Ohren/Nauheim bietet sich am Wochenende eine große Gelegenheit, weiteren Boden gutzumachen, denn die Hünfeldener reisen zum neuen Tabellenletzten, dem TuS Nordenstadt.

Der RSV Würges und der SV Elz treffen derweil im direkten Duell aufeinander – was ein ganz wichtiges Spiel für den weiteren Verlauf der Saison sein könnte.

Kreisoberliga

Fängt die SG Niedershausen/Obershausen den TuS Frickhofen noch als Herbstmeister ab? Nicht ausgeschlossen, denn zum Hinrundenhalali muss die Kilic-Elf zum starken Aufsteiger VfR 07 Limburg, während die SG Niedershausen/Obershausen zuhause gegen die TuS Lindenholzhausen klar favorisiert ist und den achten Sieg in Serie anpeilt.

Bei aktuell vier Punkten Rückstand und einem Nachholspiel in der Hinterhand könnten die Männer aus dem Kallenbachtal die Frickhöfer also tatsächlich noch abfangen. Hinter diesen beiden Teams rangiert die SG Selters, die mal wieder eine formidable Hinrunde hinlegt – am Sonntag geht’s für die Wassermänner zur SG Winkels/Probbach/Dillhausen, die am Donnerstag in letzter Sekunde zwei Punkte beim FCA Niederbrechen liegen ließ.

Oberlahn und Waldbrunn II wollen sich oben festbeißen
Eine klasse Hinrunde liefert auch die SG Oberlahn ab, die am Samstag zuhause gegen den SC Offheim drei weitere Punkte einsacken und sich in der Spitzengruppe festsetzen will. Das will auch der FC Waldbrunn II, der den FCA Niederbrechen zu Gast hat. Bei zwei Spielen weniger ist der FCW II ein ernstzunehmender Anwärter auf die vorderen Plätze.

Das war auch der SV Mengerskirchen vor seiner Negativserie mit fünf Niederlagen in Serie. Bei der SG Ahlbach/Oberweyer will die Schätzle-Elf nun den zweiten Dreier in Folge einfahren und sich wieder an das vordere Tabellendrittel heranpirschen. Im letzten Tabellendrittel befinden sich hingegen die TSG Oberbrechen und der TuS Obertiefenbach, die sich am Sonntag gegenüberstehen. Aus dem letzten Drittel befreien wollen sich auch der VfL Eschhofen, der die SG Weinbachtal empfängt, und der TuS Dietkirchen II, der zur SG Merenberg reist.

A-Liga

Gibt es einen erneuten Wechsel an der Tabellenspitze oder macht der FC Steinbach die Herbstmeisterschaft klar? Oder patzen diesmal gleich beide Topteams aus Steinbach und Waldernbach? Nichts ist am Wochenende ausgeschlossen, denn sowohl Tabellenführer Steinbach (gegen die SG Taunus) als auch der TuS Waldernbach (gegen die FSG Gräveneck/Seelbach/Falkenbach) haben schwere Heimaufgaben vor der Brust.

Auch die weiteren Topteams Thalheim (bei der SG Villmar/Aumenau) und FSG Dauborn/Neesbach (bei der SG Niedertiefenbach/Dehrn) erwartet am Wochenende kein gemütlicher Herbstspaziergang. Da außerdem die SG Heringen/Mensfelden beim RSV Weyer II gastiert, bleiben die Teams der ersten Tabellenhälfte an diesem Wochenende bis auf das Gastspiel der FSG bei der SG Niedertiefenbach/Dehrn unter sich.

SV Erbach peilt erste Tabellenhälfte an
In der zweiten Tabellenhälfte will der SV Erbach bereits am Samstag gegen den FC Dorndorf II seine Aufholjagd fortsetzen – nach zehn Punkten aus den letzten vier Spielen blasen die Erbacher zum Sturm auf die erste Tabellenhälfte. Dort möchten auch die FSG Wirbelau/Schupbach/Heckholzhausen (gegen Rubin Limburg-Weilburg) und die SG Nord (gegen den SV Bad Camberg) hin. Ein gutes Stück davon entfernt sind der TuS Linter und WGB Weilburg, die sich am Sonntag in Linter duellieren – mit einem Sieg könnte der TuS den Abstand auf WGB auf zwei Punkte verkürzen.

B-Liga I

Der SG Weilmünster/Laubuseschbach ist der Herbstmeistertitel nicht mehr zu nehmen – die Frage ist nur, wie viele Punkte Vorsprung der Tabellenführer zur Saisonhalbzeit haben wird. Die Frage dürfte dabei nicht sein, ob der Spitzenreiter sein Gastspiel bei Schlusslicht SG Ahlbach/Oberweyer II gewinnt, sondern wie sich der Verfolger FC Waldbrunn III zuhause gegen die fünftplatzierte SG Oberlahn II schlägt. Die weiteren Verfolger Drommershausen (gegen den Drittletzten, die SG Weinbachtal II) und Hangenmeilingen/Niederzeuzheim (gegen den Vorletzten, den SV Wolfenhausen) sollten im Normalfall nichts anbrennen lassen. Außerdem beachtenswert: Das Derby zwischen der SG Niedershausen/Obershausen II und dem TuS Löhnberg.

B-Liga II

In der B II haben die meisten Teams erst zehn Spiele absolviert, sodass der Herbstmeistertitel in dieser Klasse mit 13 Teams noch nicht vergeben wird. In der Pole Position ist aktuell die SG Selters II, die am Sonntag beim VfR 07 Limburg II eine durchaus hohe Hürde zu überspringen hat. Noch höher ist die Hürde für den auf Rang zwei liegenden SC Dombach, der die drittplatzierte SG Kirberg/Ohren/Nauheim II zum Topspiel empfängt. Im Tabellenkeller könnte derweil die SG Villmar/Aumenau II die rote Laterne mit einem Sieg gegen den SV Elz II an die spielfreie TSG Oberbrechen II weiterreichen.

C-Liga I

FSV Würges oder SG Weiltal? Oder doch der SV Mengerskirchen II? Die Herbstmeisterfrage ist in der C I noch lange nicht entschieden. Die besten Karten hat die SG Weiltal, die dank gewonnenem direktem Vergleich in Front liegt und mit einem Sieg bei ZaZa Weilburg aus eigener Kraft den Halbzeittitel eintüten kann. Der FSV Würges kann die Herbstmeisterschaft holen, wenn die Würgeser im Spitzenspiel zu Hause den SV Mengerskirchen II schlagen und die SG Weiltal nicht mehr als einen Punkt gegen ZaZa holt.

Gewinnt jeodoch der SV Mengerskirchen II das Spitzenspiel in Würges und die SG Weiltal verliert oder spielt nur Unentschieden gegen ZaZa, so darf sich dann der SVM II Herbstmeister schimpfen. Spannung pur!

C II

In der C II sind noch drei Teams im Rennen um den Platz an der Herbstsonne. Die Nase vorn hat die SG Taunus, die aber am Wochenende spielfrei hat und daher keine weiteren Punkte nachlegen kann. Punktet der TuS Waldernbach II zuhause gegen die FSG Gräveneck/Seelbach/Falkenbach (7.), wird sie Herbstmeister. Verliert sie, kommt der RSV Würges ins Spiel, der drei Punkte zurück liegt, am Wochenende aber im Normalfall gegen den SV Thalheim II (15.) einen Dreier einfahren wird.

Hinter diesen Dreien findet das „Topspiel“ des Wochenendes statt, wenn die viertplatzierte SG Nord II den fünftplatzierten SV Bad Camberg II empfängt. Dieses Spiel ist nur in Anführungszeichen ein Topspiel, weil beide Teams satte elf Punkte trennen.

B-/C-Reserveliga

In der Reserveliga hat sich der TuS Linter II bereits zum Herbstmeister gekrönt – der Verfolger OSV Limburg II kann lediglich den Rückstand auf den spielfreien Tabellenführer mit einem Sieg im Topspiel gegen die drittplatzierte SG Weinbachtal III auf zwei Punkte verkürzen.