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30.11.2018
Kategorie: Vorberichte, Aktuelles, TopNews
Von: flw24 von Tobias Schneider

Ein paar Knaller zum sportlichen Jahresende - Der flw24-Vorbericht zum 21. Spieltag


Yannic Schäfer (li.) und der FC Waldbrunn II wollen morgen mit einem Auswärtsdreier beim SC Offheim eine tolles zweites Halbjahr 2018 abschließen. Foto: Dominik Groß

Noch einmal die Fußballschuhe schnüren und 90 Minuten ackern – oder zaubern. Zum Jahresende verwöhnen uns hierbei vor allem die unteren Klassen noch einmal mit reichlich Topspielen. In der A-Liga wird die Frage nach dem Wintermeister beantwortet und dem SV Rot-Weiß Hadamar winkt bei einem Sieg im Nachholspiel des dritten Spieltags Platz vier der Tabelle.

Hessenliga

In der Hessenliga steigen am Wochenende vier Nachholspiele des dritten Spieltags – unter anderen mit dem SV Rot-Weiß Hadamar. Im letzten Heimspiel des Jahres erwartet die Kierdorf-Elf den Hünfelder SV, der aktuell Platz 14 in der Tabelle einnimmt. In neun Auswärtsspielen konnten die Hünfelder erst sieben Punkte einfahren – die Chancen auf einen erfolgreichen Jahresausklang stehen also gut für die Fürstenstädter. In den letzten drei Partien gingen die Hünfelder als Verlierer vom Platz und kassierten dabei jeweils vier Gegentore. Aber: Die Hadamarer mussten in dieser Saison bereits feststellen, dass kein Gegner dieser Liga mit angezogener Handbremse besiegt werden kann. Im Falle eines Punktgewinns machen die Rot-Weißen noch einen Platz in der Tabelle gut und überwintern auf Platz vier der Tabelle – das sollte doch Ansporn genug sein.

Kreisoberliga

Zum Abschluss des Jahres will der TuS Frickhofen sich natürlich die Tabellenführung während der Winterpause sichern. Die Vorzeichen dafür stehen gut, reist doch mit der SG Weinbachtal eine Mannschaft an, die bedeutend lieber auf eigenem Platz spielt. Jeweils zehn Partien haben die Weinbachtaler auswärts und zuhause absolviert: Während zuhause 22 Punkte raussprangen, waren es in der Fremde nur 9.

Dass es wohl nichts wird mit der Tabellenführung zur Winterpause, weiß auch die SG Niedershausen/Obershausen (deren 2. Vorsitzender Thomas Stillger übrigens diese Woche unser Expertentipper ist) – und konzentriert sich stattdessen darauf, den Vorsprung auf die Verfolger zumindest zu halten, wenn nicht sogar auszubauen. Bei der zuletzt formverbesserten SG Ahlbach/Oberweyer wollen die Männer aus dem Kallenbachtal ein erfolgreiches Fußballjahr gebührend abschließen.

Zweimal Enttäuschung gegen Überraschung
Der erste Verfolger der SG N/O, der FC Waldbrunn II, spielt ebenfalls eine richtig starke Runde und hat zum Jahresende am Samstag mit dem SC Offheim einen von der Tabelle her schlagbaren Gegner vor der Brust. Im Gegensatz zur Waldbrunner Reserve hatte man den SC Offheim im Aufstiegsrennen auf der Rechnung. Bislang ist es allerdings noch ganz und gar nicht die Saison des SCO. Ein Sieg gegen den FCW käme zum Jahresende recht, um zumindest die schlimmsten Abstiegsnöte zu lindern.

Ein ähnliches Duell steigt am Samstag in Mengerskirchen, wo der SV Mengerskirchen den VfR 07 Limburg empfängt. Die Mengerskirchener sind als DER Favorit in die Saison gestartet, mussten aber bereits acht Niederlagen einstecken – in der gesamten letzten Saison waren es nur deren sechs. Von den Limburgern dachte man zwar, dass sie als Aufsteiger eine gute Rolle in der KOL spielen können. Dass sie aber sogar in Schlagdistanz zum Relegationsplatz liegen, das hätte man sicher nicht erwartet.

Oberlahn und Selters mit kniffligen Aufgaben
Die SG Oberlahn und die SG Selters, die nach einer bislang starken Saison zuletzt etwas zurückgefallen sind, beenden das Fußballjahr mit kniffligen Heimaufgaben. Die SG Oberlahn erwartet den VfL Eschhofen, der zuletzt dem Tabellenführer aus Frickhofen ein Unentschieden abringen konnte, und die SG Selters erwartet die SG Merenberg.

Ein unterhaltsames Mittelfeldduell erwartet die Zuschauer am Sonntag beim TuS Dietkirchen II, wenn der FCA Niederbrechen anreist. Während der FCA schon seit Saisonbeginn eine mehr als ordentliche Rolle spielt, hat sich der TuS Dietkirchen erst in den letzten Wochen am eigenen Schopf aus dem Tabellenkeller gezogen. Zuletzt gelangen nach dem Trainerwechsel gar zwei Kantersiege gegen die TSG Oberbrechen und den TuS Dietkirchen II – diese beiden Teams treffen am Sonntag in Oberbrechen aufeinander. Während die Oberbrechener auch im Falle eines Unentschiedens voller Hoffnung auf den Klassenerhalt sein können, zählt für die TuS aus Lindenholzhausen nur ein Dreier, um nicht schon zur Winterpause die Hoffnungen begraben zu müssen.

Diese hat der TuS Obertiefenbach schon begraben, will sich aber erhobenen Hauptes von der Kreisoberliga verabschieden und sich vor allem nicht den Mut und die gute Laune nehmen lassen. Am Freitag geht’s für das Schlusslicht zur SG Winkels/Probbach/Dillhausen, die nach durchwachsenem Saisonstart mit einem Dreier das Jahr sehr ordentlich beenden könnte.

A-Liga

Waldernbach oder Steinbach – zu wessen Gunsten schlägt das Pendel zum Jahresende aus? Einfach werden beide Aufgaben nicht, von daher wird es richtig spannend, wer seine Hausaufgaben besser löst. Der TuS Waldernbach bekommt es mit der zuletzt viermal in Folge siegreichen SG Nord zu tun, der FC Steinbach empfängt den SV Erbach, der letzte Woche bereits die Waldernbacher zwei Punkte kostete.

Die einzige Mannschaft, die halbwegs folgen kann und sich durchaus noch etwas ausrechnen darf in Sachen Aufstieg, ist der SV Thalheim. Die Thalheimer reisen am Sonntag zum Verfolgerduell bei der FSG Dauborn/Neesbach. Nach 29 Punkten aus den letzten 13 Spielen hat sich die SG Heringen/Mensfelden mittlerweile auf Rang vier der Tabelle vorgeschoben. Diesen will die SG am Samstag mit einem Sieg gegen die SG Niedertiefenbach/Dehrn verteidigen. Erster Anwärter, der SG H/M den vierten Platz abzuluchsen, ist die SG Villmar/Aumenau, die vom Rückenwind von neun Siegen aus den letzten zehn Spielen getragen wird. Ob der Wind reicht, um die Hürde SG Taunus zu überfliegen, wird sich am Sonntag zeigen.

Vorentscheidendes Duell im Tabellenkeller
Schon am Freitag kommt es zum absoluten Kellerduell der Liga: Schlusslicht Bad Camberg empfängt den Vorletzten, den FC Rubin Limburg-Weilburg. Für beide Teams zählt nur ein Dreier, um neue Hoffnung im Abstiegskampf zu schöpfen. Vor diesen beiden steht der TuS Linter, der für das schwere Auswärtsspiel beim Aufsteiger FSG Gräveneck/Seelbach/Falkenbach die Marschroute „Es ist noch nichts verloren“ ausgibt.

Kampf gegen den Abstieg lautet auch die Devise für das Duell zwischen dem FC Dorndorf II und WGB Weilburg, während sich die Partie Weyer II gegen Wirbelau/Schupbach/Heckholzhausen aktuell im Niemandsland der Tabelle abspielt.

C-Liga I

Bevor es in einem Monat zum Jahresende knallt, beschert uns die C I zum sportlichen Jahresabschluss ein Knallerspiel: Der Tabellenerste FSV Würges empfängt den drittplatzierten TuS Staffel. Patzen die Würgeser, könnte die zweitplatzierte SG Weiltal mit einem Sieg gegen die Reserve des VfL Eschhofen noch die Wintermeisterschaft abstauben. Schon am Samstag ist der auf Rang vier liegende SV Mengerskirchen II zuhause gegen den SC Offheim II gefordert und sollte sich mit einem Sieg vorübergehend auf Rang zwei schieben können.

C-Liga II

Was die C I kann, kann die C II erst recht: Hier bleiben die Top 4 der Tabelle am Wochenende ganz unter sich und bescheren uns gleich zwei Topspiele. Tabellenführer Waldernbach II erwartet die drittplatzierte SG Nord II und die auf Rang zwei liegende SG Taunus II muss sich des Angriffs des viertplatzierten RSV Würges II erwehren. In die Tabelle kann also nochmal richtig Bewegung kommen – auch wenn die Antwort auf die Frage nach dem Wintermeister nur TuS Waldernbach oder SG Taunus lauten kann. Die Teams aus Nord und Würges können sich aber noch einmal heranschieben und den Grundstein für einen heißen Aufstiegskampf im neuen Jahr legen.

B/C-Reserve

Zum Jahresabschluss liefert die Reserveliga noch einmal beste Unterhaltung mit gleich zwei Topspielen: Tabellenführer Linter II muss beim Tabellendritten Wilsenroth II ran und der Tabellenzweite, der Osmanische SV Limburg II, gastiert beim Tabellenfünften FSV Würges II. So oder so steht die Reserve des TuS Linter II bereits als Wintermeister fest, fraglich ist nur die Höhe des Vorsprungs.