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15.04.2016
Kategorie: Vorberichte, Aktuelles, flw24 intern, TopNews
Von: flw24 von Tobias Schneider

Flw24-Vorbericht: Mach’s wie Kloppo - Die heimischen Kandidaten für ein Fußballwunder


Der TuS Waldernbach (gelbe Trikots) erwartet am kommenden Sonntag die Rothosen vom Stephanshügel zum Spitzenspiel. (Foto: Thorsten Wagner)

Was für ein Comeback von Kloppos „Reds“ am Donnerstag! Ein bitterer Abend für Dortmund, aber ein großer Abend für den Fußball. Ein Abend, der zeigt: Wunder gibt es im Fußball immer wieder. Ein mittelgroßes Fußballwunder benötigen auch einige heimische Mannschaften auf den letzten Metern der Saison. Welche Teams derzeit den größten Beistand des Fußballgotts benötigen, erfahrt ihr im flw24-Vorbericht. 

Hessenliga: 

Der SV Rot-Weiß Hadamar spielt eine durchschnittliche Saison. Das kann man nicht nur am enttäuschenden 10. Rang festmachen, sondern auch daran, dass in den Spielen der Hadamarer durchschnittlich 3,46 Tore fallen – und damit ziemlich genau so viele, wie in der gesamten Liga durchschnittlich pro Spiel fallen. Hier sind es nämlich 3,4 Tore. Auch die 41 erzielten Treffer (Platz 9 von 17 unter den Offensivreihen) reichen für einen Mittelfeldplatz. Die Defensivleistung der Rot-Weißen hingegen ist mit 49 Gegentreffern unterdurchschnittlich, reicht es doch nur zum geteilten zwölften Platz unter den Defensivreihen. Überdurchschnittlich wiederum ist die Punkteausbeute seit der Trennung von Ex-Trainer Walter Reitz: Trotz der sehr unglücklichen Niederlage in der Vorwoche stehen neun Punkte aus vier Spielen zu Buche. Diese Ausbeute sollte am Wochenende möglichst auf zwölf Punkte erhöht werden, denn die Fürstenstädter reisen zum direkten Konkurrenten nach Baunatal, der derzeit vier Punkte hinter den Hadamarern den ersten Abstiegsplatz belegt. Fazit: Ein Fußballwunder (in negativer Hinsicht) wäre eher ein Abstieg der Hadamarer als der Klassenerhalt.

Verbandsliga: 

Zwar haben der FC Dorndorf und der TuS Dietkirchen rein rechnerisch den Klassenerhalt in der Verbandsliga noch nicht sicher, aber es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn für eins der beiden Teams noch etwas anbrennt. Gerade der FC Dorndorf hat den Blick eher nach oben gerichtet, denn Platz vier ist nur drei Punkte entfernt. Im Heimspiel gegen den Tabellenelften SG Kinzenbach ist ein Dreier fest eingeplant. Einen Sieg fest eingeplant hat auch der TuS Dietkirchen beim Tabellenletzten SG Wieseck. Nach dem Einzug ins Pokalfinale unter der Woche ist die von Trainer Dempewolf zum Abschied ausgegebene Zielsetzung „einstelliger Tabellenplatz und Pokalsieg“ in greifbarer Nähe.

Gruppenliga Wiesbaden: 

Bahnt sich in der Gruppenliga ein umgekehrtes Fußballwunder an? Statt des Wegs aus dem Tabellenkeller in sichere Gefilde geht der SV Rot-Weiß Hadamar II gerade den direkten Weg von Platz drei nach der Hinrunde Richtung Tabellenkeller. Zwar liegt die Hessenliga-Reserve noch auf Platz sieben, aber die Abstiegszone ist nur noch sieben Punkte entfernt und die Ergebnisse der letzten Wochen geben Anlass zur Sorge. Mit dem Tabellenvierten TURA Niederhöchstadt kommt zudem ein Gegner nach Hadamar, gegen den es in der aktuellen Form sehr schwer wird. Mittlerweile punktgleich mit den Hadamarern ist der RSV Weyer, der am Wochenende zum punktgleichen Tabellennachbarn TuS Hahn reist. Mit einem Sieg könnten die Weilersberger die 40-Punkte-Marke erreichen, die allerdings in der engen Gruppenliga noch lange nicht den Klassenerhalt verspricht. Von dieser Marke noch ein Stück entfernt ist die SG Hausen/Fussingen/Lahr, die beim Abstiegskonkurrenten Eschborn II antreten muss. Die Eschborner liegen zwei Punkte hinter den Westerwäldern auf dem ersten Abstiegsplatz, haben allerdings 25 ihrer 30 Punkte auf eigenem Platz geholt.

Kreisoberliga: 

In der Kreisoberliga gibt es gleich zwei Mannschaften, denen nur noch ein Fußballwunder helfen kann: der SV Ellar und WGB Weilburg liegen abgeschlagen am Tabellenende und haben neun bzw. zehn Punkte Abstand zum rettenden Ufer. Um die Hoffnung auf ein Wunder am Leben zu erhalten, ist für die Ellarer ein Sieg gegen den Abstiegskonkurrenten SC Offheim Pflicht. Etwas kniffliger wird es für WGB im Heimspiel gegen Dietkirchen II, doch auch hier gilt: nur ein Sieg hält die Hoffnungen am Leben. Gleichzeitig müssen die beiden Mannschaften auf einen Sieg der enteilten SG Hausen/Fussingen/Lahr II bei der FSG Dauborn/Neesbach hoffen, die derzeit den Relegationsplatz belegt. Die weiteren Abstiegskandidaten TuS Frickhofen (gegen Würges) und TuS Dehrn (bei der SG Kirberg/Ohren/Nauheim) haben am Wochenende ganz dicke Bretter zu bohren und sollten im Normalfall ohne Punkt bleiben. Doch was heißt schon „normal“? In den letzten Wochen waren die Aufstiegskandidaten immer für einen Patzer gut. Ein solcher könnte am heutigen Freitag auch Tabellenführer Elz unterlaufen, der im Heimspiel gegen den Tabellenfünften TuS Obertiefenbach vor einer schwierigen Aufgabe steht.

A-Liga: 

Für den VfR Limburg 19 besteht keine Hoffnung mehr auf ein Wunder: seit dem letzten Wochenende sind die Limburger mit der großen Vergangenheit auch rechnerisch in die B-Liga abgestiegen. Für die anderen abstiegsgefährdeten Mannschaften braucht es kein Wunder, sondern schlicht das nötige Quäntchen Glück im Abstiegskampf. Die SG Weilmünster/Laubuseschbach (14., 30 Punkte) und der TuS Eisenbach (16., 27 Punkte) treffen dabei im direkten Duell aufeinander, während der VfR Niedertiefenbach (bei der SG Wirbelau/Schupbach) und der SC Dombach (gegen Lindenholzhausen) gegen Mannschaften aus dem vorderen Mittelfeld spielen. Die SG Ahlbach/Oberweyer hat sich durch drei Siege in Folge aus dem Tabellenkeller befreit und will am Samstag auch dem neuen Spitzenreiter FCA Niederbrechen ein Bein stellen. Die restlichen Spitzenmannschaften bleiben am Wochendende unter sich, sodass es mit Waldernbach gegen Limburg 07 (Zweiter gegen Fünfter) und Oberlahn gegen Heringen/Mensfelden (Vierter gegen Dritter) gleich zwei Topspiele gibt, die Bewegung in die Tabellenspitze bringen werden.

B-Liga: 

16 bzw. 13 Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz bei 21 Punkten, die noch zu holen sind. In Arfurt und Heckholzhausen müssen sie dem Fußballgott schon einiges bieten, wenn das noch klappen soll. Vielleicht gelingt ja zumindest dem SV Heckholzhausen der erste Schritt des langen Weges zum Klassenerhalt – mit der SG Selters II ist am Wochenende zumindest eine Mannschaft zu Gast, die in der Rückrundentabelle nur zwei Punkte vor den Heckholzhäusern liegt. Schwerer wird es für den SV Arfurt, der die viertplatzierte SG Winkels/Probbach/Dillhausen empfängt. Die Kombinierten möchten den Druck aufrechterhalten auf die FSG Gräveneck/Seelbach/Falkenbach, die derzeit Relegationsplatz drei inne hat und ihrerseits beim vom Abstieg bedrohten TuS Drommershausen ran muss. Schwierige Aufgaben haben auch die anderen Kellerkinder Tus Waldernbach II (gegen die zweitplatzierte SG Hangenmeilingen/Niederzeuzheim), FC Rubin Limburg-Weilburg (beim Achten Kirberg/Ohren/Nauheim II), während dem SC Offheim II bei Dorndorf II durchaus was zuzutrauen ist. Tabellenführer Linter ist unterdessen bei Dietkirchen III gefordert. Die Dikkerischer Dritte braucht einen Dreier, will sie die Minimal-Chance auf Platz drei am Leben erhalten.

C-I-Liga: 

In der C-Klasse besteht kein Risiko abzusteigen. Gut für die DJK/SG Limburg, die in dieser Saison noch keinen Punkt ergattern konnte. Während Tabellenführer Thalheim in Werschau vor einem Pflichtsieg steht, geht es in den restlichen Spielen der Top-Clubs hoch her: der Zweite SV Wilsenroth reist zum Vierten FSV Würges, der mit einem Sieg seinem Nachbarn aus Bad Camberg einen Gefallen erweisen könnte. Die Camberger gastieren beim Sechsten in Staffel. Der Kampf um Platz zwei spitzt sich also zu an diesem Wochenende!

C-II-Liga: 

Während Verfolger Weinbachtal II spielfrei hat, kann Spitzenreiter Hadamar III mit einem Sieg über Rubin Limburg-Weilburg II den Vorsprung auf sieben Punkte ausbauen, hat dann allerdings auch zwei Spiele mehr absolviert. Der Tabellendritte Dauborn/Neesbach II ist bei der SG Hangenmeilingen/Niederzeuzheim II favorisiert und sollte die theoretischen Chancen auf Platz zwei am Leben erhalten können. Am Tabellenende bietet sich beim Drittletzten in Frickhofen vielleicht die Chance für das Schlusslicht Ennerich II, den zweiten Saisonsieg einzufahren.

C-III-Liga: 

Spannender Kampf um den Relegationsplatz! Wirbelau/Schupbach II (am Wochenende gegen Dehrn/Niedertiefenbach), Oberbrechen II (beim Letzten Limburg 19 II) und Nord II (gegen Runkel II) sind noch dick im Geschäft und sollten im Gleichschritt Siege einfahren. Tabellenführer Limburg 07 II kann sich das Treiben der Verfolger in Ruhe anschauen, denn die Jungs vom Stephanshügel haben spielfrei am Wochenende.