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17. Spieltag: Spannendes Hinrundenhalali

Max "Zucker" Zuckrigl spielt mit seinen Dikkerischern heute beim Tabellenelften dem VfB 1905 Marburg. Foto: Dominik Groß

Hessenliga: Duell zweier Serientäter +++ Verbandsliga: Gelingt dem FC Dorndorf ein Big Point? +++ FC Waldbrunn will den Tabellenzweiten Fernwald ärgern +++ Gruppenliga: RSV Weyer will fünften Sieg in Folge +++ RSV Würges empfängt Hahn mit Ex-Coach Menger +++ KOL: Wer beendet die Hinrunde als Zweiter? +++ Wieder 6-Punkte-Spiel für Dehrn bei Waldbrunn II +++ A-Liga: Gleich drei Spitzenspiele zum Hinrundenabschluss +++ B-Nord: Machbare Aufgaben für Spitzenteams +++ B-Süd: Erster gegen Zweiter beim FCA Niederbrechen II +++ C I: Aufstiegsanwärter vor Pflichtaufgaben+++ C II: Verfolgerduell Ahlbach/Oberweyer II gegen Winkels/Probbach/Dillhausen II +++ B-/C-Reserve: Wie oft rappelt’s in Drommershausen?

Hessenliga:

Zwei Serientäter treffen aufeinander, wenn am Samstag der SC Waldgirmes und der SV Rot-Weiß Hadamar aufeinander treffen. Der Aufsteiger aus Waldgirmes ist seit sieben Spielen ungeschlagen und hat zuletzt fünf Siege in Folge eingefahren. Dabei erwiesen sich die Waldgirmeser als Minimalisten, denn vier der fünf Siege gelangen mit nur einem Tor Unterschied (der fünfte Sieg war ein 2:0). Der Lohn für die starken Auftritte: Platz vier nach der Hinrunde.

Die Hadamarer haben ebenfalls eine gute Phase und sind ihrerseits seit sechs Spielen ungeschlagen. Die Hadamarer werden sich allerdings mächtig strecken müssen, damit diese Serie auch nach dem Spiel noch Bestand hat, denn die Waldgirmeser haben eine richtig starke Heimbilanz vorzuweisen: Sechs Siegen und zwei Unentschieden steht nur eine Niederlage gegenüber.

Verbandsliga:

Gelingt dem FC Dorndorf zum Abschluss der Hinrunde ein Big Point? Gegner Viktoria Kelsterbach liegt mit 20 Punkten auf Rang zehn. Die Dorndorfer haben elf Punkte auf dem Konto, könnten also mit einem Sieg den Rückstand auf Kelsterbach auf sechs Punkte verkürzen. Für den weiteren Verlauf der Saison könnte ein Sieg noch einmal für richtig Rückenwind sorgen.

Wichtig für die Dorndorfer wäre freilich auch ein Sieg des TuS Dietkirchen beim VfB Marburg, der mit 19 Punkten auf Rang elf liegt. Weiter vorne in der Tabelle ist der Gegner des FC Waldbrunn, der FSV Fernwald, zu finden. Gegen den Tabellenzweiten könnte der FC hinter eine sehr ordentliche Hinrunde noch ein Ausrufezeichen setzen – und gleichzeitig den Vorsprung auf die Abstiegsplätze ausbauen.

Gruppenliga:

Klappe, die fünfte, für den RSV Weyer? Nach vier Siegen in Folge sind die Weilersberger heiß darauf, auf eigenem Platz gegen den akut abstiegsgefährdeten SV Presberg Nummer fünf nachzulegen. Beim Blick auf die Auswärtsbilanz der Presberger sieht es nach einer klaren Sache aus: Lediglich drei Punkte in acht Partien konnte der SV auf fremdem Platz einfahren. Ein Sieg des RSV würde auch dem anderen RSV in die Karten spielen, nämlich dem aus Würges. Die Würgeser liegen aktuell neun Punkte vor den Presbergern und wollen diesen Vorsprung durch einen Heimsieg gegen den von Ex-Coach Jürgen Menger betreuten TuS Hahn ausbauen. Der TuS liegt mit neun Punkten am Ende der Tabelle und braucht dementsprechend dringend Punkte.

Den Würgesern und sich selbst einen Gefallen tun kann auch der SV Rot-Weiß Hadamar II, der den FV Neuenhain empfängt. Die Neuenhainer rangieren mit 16 Punkten auf Platz 13, einen Platz hinter den Würgesern. Die Hadamarer wollen zum Abschluss der Vorrunde den direkten Kontakt zur Tabellenspitze halten bzw. bei einem Patzer der vor ihnen liegenden Teams aus Höchst und Schierstein sogar noch auf einen Aufstiegsplatz springen.

Kreisoberliga:

Die TSG Oberbrechen mischt weiter die Liga auf! Die stärkste Offensive der Liga hat es auch am Donnerstag gegen Offheim wieder krachen lassen und die Gäste mit einem halben Dutzend im Gepäck nach Hause geschickt. Der Lohn ist der vorübergehende Sprung auf Platz zwei.

Dieser ist zwar am Sonntag höchstwahrscheinlich wieder futsch, trotzdem kann der Aufsteiger stolz auf eine überragende Hinrunde sein. Erster Anwärter für den „Klau“ des zweiten Platzes ist die SG Kirberg/Ohren/Nauheim, die die TuS Lindenholzhausen in Kirberg erwartet. Zweiter Anwärter ist der SV Mengerskirchen, der im ersten Spiel nach der Ära Bernd Schröder bei der SG Weinbachtal ran muss.

Mit der SG Oberlahn mischt ein weiterer Aufsteiger ganz vorne mit. Zum Abschluss der Hinrunde empfängt die Ketter-Elf den Tabellennachbarn aus Merenberg zum Topspiel. Der Sieger dieser Partie bleibt ganz dick im Geschäft um den Relegationsplatz – denn nur um diesen scheint es derzeit zu gehen angesichts der Souveränität des SV Elz an der Tabellenspitze. Die Elzer spielen erst am Mittwoch gegen den TuS Dietkirchen II.

Schlusslicht Dehrn reist zum Sechs-Punkte-Spiel zum FC Waldbrunn II. Springt kein Sieg heraus, wird es langsam duster an der Lahn…

A-Liga:

Wie es der Zufall will, kommt es zum Hinrundenhalali zum Spiel Erster gegen Zweiter, wenn die SG Winkels/Probbach/Dillhausen die SG Ahlbach/Oberweyer empfängt. Angesichts von elf Punkten Vorsprung kann die SG W/P/D freilich um Einiges entspannter in dieses Duell gehen als die SG Ahlbach/Oberweyer, die mit dem SV Thalheim, WGB Weilburg, dem SV Erbach, dem VfR Niedertiefenbach, der SG Heringen/Mensfelden und dem VfR 07 Limburg um den zweiten direkten Aufstiegsplatz und den Relegationsplatz streitet.

In diesem breiten Feld an Aufstiegsanwärtern kommt es zu zwei direkten Duellen: Zum einen reist die SG Heringen/Mensfelden zum SV Erbach, zum anderen ist der VfR 07 Limburg Gastgeber für WGB Weilburg. Großer Gewinner des Spieltags könnte der SV Thalheim werden, der zuhause gegen Schlusslicht Dauborn/Neesbach klar favorisiert ist.

Im letzten Tabellendrittel kommt es zum Aufeinandertreffen des TuS Linter und des SV Bad Camberg. Der ebenfalls stark gefährdete FC Dorndorf II reist zum TuS Waldernbach und könnte den Kreisoberligaabsteiger mit einem Auswärtssieg mit in den Abstiegskampf ziehen.

B-Nord:

Zum Abschluss der ersten Saisonhälfte hat der Spielplan für das Top-Duo machbare Aufgaben vorgesehen: Tabellenführer Gräveneck/Seelbach/Falkenbach gastiert beim TuS Waldernbach II (12.), der FC Steinbach empfängt den SV Rot-Weiß Hadamar III (9.) zum Derby. Der Tabellendritte Löhnberg hat mit dem SV Wolfenhausen (6.), der selbst auf die Aufstiegsplätze schielt, hingegen eine harte Nuss zu knacken. Der TuS Drommershausen liegt derzeit „nur“ auf Rang fünf, hat allerdings noch ein Nachholspiel in der Hinterhand. Am Wochenende ist der TuS klarer Favorit gegen die SG Niedershausen/Obershausen II, auch wenn diese zuletzt mit zwei 5:0-Siegen auf sich aufmerksam machen konnte.

B-Süd:

Auch in der B-Süd kommt es zum Duell Erster gegen Zweiter, denn der FCA Niederbrechen II kreuzt mit der SG Selters II die Klingen. Ein Sieg des FCA würde den Alemannen einen Sieben-Punkte-Vorsprung auf die Selterser bescheren, bei einem Sieg der Selterser wären die Wassermänner wieder auf Tuchfühlung zur Tabellenspitze.

Verfolger Rubin Limburg-Weilburg sollte gegen den SV Arfurt (12.) nichts anbrennen lassen und kann bei einem eigenen Sieg und einem Punktverlust der Selterser wieder auf Rang zwei vorrücken.

C I:

Tabellenführer Runkel hat die Herbstmeisterschaft bereits sicher und sollte auch am Wochenende gegen den TuS Staffel den Platz als Sieger verlassen. Klarer Favorit in ihren Partien sind auch die Verfolger: der zweitplatzierte Osmanische SV Limburg bei der SG Weiltal (8.), der Tabellendritte Mengerskirchen II beim Tabellenletzten VfR Limburg 19, der TuS Waldhausen beim Werschauer SV (14.) und der TuS Obertiefenbach II beim VfL Eschhofen II (11.).

C II: 

Während Primus Steinbach II beim SV Erbach II (10.) drei Punkte entführen können sollte, nehmen sich die Verfolger Ahlbach/Oberweyer II und Winkels/Probbach/Dillhausen II im direkten Duell gegenseitig die Punkte weg. Der viertplatzierte WBG Weilburg II hat spielfrei und kann davon nicht profitieren, während die fünftplatzierte SG Nord II gegen Schlusslicht Dehrn/Niedertiefenbach drei Punkte dem eigenen Punktekonto hinzufügen sollte.

B-/C-Reserve:

Beim Spiel des Tabellenführers Drommershausen II gegen den FSV Würges II (13.) geht es wohl nur um die Höhe des Sieges. Stolze 84 Mal haben die Drommershäuser in den bisherigen Spielen bereits genetzt, es rappelt also im Schnitt mehr als fünf Mal beim Gegner. Trotz dieser imposanten Zahlen hängt die SG Weilmünster/Laubuseschbach II den Drommershäusen im Nacken – was am Wochenende so bleiben dürfte, denn für die SG sind drei Punkte gegen den SC Dombach II (16.) fest eingeplant.