Anzeige

Anzeige

Übergangsjahr und neuer Mut: SGNO will das Blatt in der Rückrunde wenden

Die SG Niedershausen/Obershausen steckt mitten in einem anspruchsvollen Übergangsjahr. Nach einer schwierigen Hinrunde richtet sich der Blick nun klar nach vorne – auf harte Arbeit, Entwicklung und den frühzeitigen Klassenerhalt. Pressesprecher Nico Zimmermann ordnet die Lage ein und macht deutlich, worauf es in den kommenden Wochen ankommt.

 

Ein Übergangsjahr mit Stolpersteinen

Mit der Hinrunde in der Kreisoberliga zeigte sich bei der SG Niedershausen/Obershausen niemand wirklich zufrieden. Dass die Saison kein Selbstläufer werden würde, war den Verantwortlichen von Beginn an bewusst. „Dass es ein Übergangsjahr werden würde, in welchem wir verstärkt auf die eigenen Jugendspieler bauen, war von vornherein klar“, erklärt Pressesprecher Nico Zimmermann offen.

Dass die SGNO jedoch über weite Strecken der Hinrunde im Tabellenkeller festhing, hatte man so nicht einkalkuliert. Gerade in engen Spielen fehlte oftmals das letzte Quäntchen Abgeklärtheit – eine Erfahrung, die vor allem für die jungen Spieler schmerzhaft, langfristig aber wertvoll sein kann.

 

Chancen liegen lassen, Stabilität gefunden

Die wohl deutlichste sportliche Erkenntnis aus der ersten Saisonhälfte betrifft die Offensive. „Auffällig ist vor allem die schlechte Chancenverwertung, die sich teilweise durch alle Mannschaftsteile zieht“, so Zimmermann. Hochkarätige Möglichkeiten blieben ungenutzt, Führungen wurden nicht konsequent ausgebaut – wertvolle Punkte gingen somit verloren.

Gleichzeitig gibt es aber auch eine positive Entwicklung: Die Defensive präsentierte sich stabiler als in vielen Jahren zuvor. „Die Defensive macht einen gefestigten Eindruck, eher SGNO-untypisch, und liegt im Bereich der vorderen Tabellenhälfte“, betont Zimmermann. Eine Basis, auf der sich in der Rückrunde aufbauen lässt.

 

Ein Spiel als Sinnbild der Hinrunde

Sinngemäß für den bisherigen Saisonverlauf steht ein ganz bestimmtes Spiel: die 3:4-Heimniederlage gegen den RSV Weyer. „Gegen einen eigentlich schwächeren Gegner haben wir etliche hochkarätige Chancen ausgelassen, darunter zwei Foulelfmeter“, erinnert sich Zimmermann.

Trotz Überzahl und drei eigener Treffer stand die SGNO am Ende mit leeren Händen da. Ein Spiel, das wehtat – und zugleich schonungslos aufzeigte, woran gearbeitet werden muss, um in der Kreisoberliga zu bestehen.

 

Schweiß, Geduld und der klare Fokus auf den Klassenerhalt

Die Vorbereitung auf die restlichen Spiele der Rückrunde läuft bereits seit Mitte Januar – wenn auch nicht immer unter Idealbedingungen. Wetter und Platzverhältnisse zwingen immer wieder zu Improvisation. „Aber das kennen wir ja bereits aus den letzten Jahren“, sagt Zimmermann mit einem Augenzwinkern.

Inhaltlich liegt der Schwerpunkt klar auf der körperlichen Fitness. „Sie ist die Basis für Erfolg in der Kreisoberliga“, stellt er klar. Gleichzeitig soll das Spiel nach vorne verbessert und die Effizienz im Abschluss erhöht werden.

Die Zielsetzung ist dabei eindeutig: „Die Rückkehr einiger verletzter Spieler sowie möglichst früh den Klassenerhalt klar machen.“ Personell bleibt der Kader weitgehend zusammen, lediglich Lukas Gröger hat sich dem FSV Runkel in der C-Liga angeschlossen.

Der Wunsch für die kommenden Wochen ist klar formuliert: mehr Erfolgserlebnisse, eine verletzungsfreie Rückrunde und der rechtzeitige Ligaverbleib. Mit harter Arbeit, Zusammenhalt und neuem Mut will die SG Niedershausen/Obershausen zeigen, dass dieses Übergangsjahr noch eine positive Wendung nehmen kann.