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Auf Weidenfellers Spuren: Ex-Eisbären Keeper Matheo Raab erhält Profivertrag beim FCK

Matheo Raab, der bereits mit 16 Jahren bei den Eisbachtaler Sportfreunden im Seniorenbereich debütierte, unterschrieb am Donnerstag einen Profivertrag beim 1. FC Kaiserslautern. Foto: SF Eisbachtal/Egenolf

Es ist eine Auszeichnung der jahrelangen Eisbachtaler Jugendarbeit: Der frühere Eisbären-Nachwuchskeeper Matheo Raab unterschreibt bei Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern seinen ersten Profivertrag. Das gaben die Roten Teufel am Donnerstag bekannt. Der bestehende Vertrag des 21-Jährigen wurde nach FCK-Angaben in einen Profivertrag umgewandelt und gleichzeitig bis 2022 verlängert.

Der gebürtige Wolfenhausener war insgesamt sechs Jahre in Diensten der Eisbachtaler und absolvierte als damals 16-Jähriger im August 2015 unter Trainer Norbert Reitz gegen die SG 99 Andernach und die TuS Rot-Weiß Koblenz sogar zwei Spiele als Torwart der Seniorenmannschaft in der Herren-Rheinlandliga. Im Sommer 2016 wechselte Matheo Raab als A-Jugend-Keeper der Sportfreunde schließlich im Alter von 17 Jahren in die Fußball-Regionalliga Südwest zur Seniorenmannschaft von Eintracht Trier.

Im Jahr drauf zog es den jungen Hessen dann in die Pfalz zum FCK, wo er für die U21 der Roten Teufel in den vergangenen Jahren in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar spielte. Nach einem im Oktober 2017 erlittenen Schienbeinbruch und einer damit verbundenen rund einjährigen Leidenszeit kämpfte der ehemaligen Eisbären-Towart sich zurück in die Mannschaft und wurde zur festen Säule im Reserveteam des 1. FC Kaiserslautern.

Mit seinen starken Leistungen, die auch die Eisbachtaler Sportfreunde bei der 1:2-Heimspielniederlage in der Oberliga im August 2019 zu spüren bekamen, überzeugte der heute 21-Jährige auch die Sportliche Leitung der Drittliga-Profis des FCK, so dass er bereits ins Wintertrainingslager 2020 mit nach Belek reisen durfte. Zudem gehörte Matheo Raab in der abgeschlossenen Drittligasaison am 29. Spieltag auf dem Betzenberg im Spiel gegen den TSV 1860 München sowie am 31. Spieltag auswärts beim Halleschen FC zum Kader der Profimannschaft, ohne allerdings dort zum Einsatz zu kommen.

Auf der Homepage des Traditionsvereins ist FCK-Sportdirektor Boris Notzon anlässlich der Unterzeichnung des Profivertrages voll des Lobes für den früheren Eisbären-Nachwuchstorwart: „Matheo hat nach seiner langen Verletzung wieder zurück auf den Platz gefunden und ist aktuell in einem sehr guten Zustand. Er hat sein großes Entwicklungspotential in den letzten Trainingswochen nochmals gezeigt und daher freuen wir uns, den Vertrag mit Matheo verlängert zu haben.“

„Ich bin stolz und dankbar, meine Zukunft beim FCK fortführen zu dürfen. Besonders in meiner ersten Saison im Trikot des FCK, habe ich während meiner langen Verletzungspause das Vertrauen von allen im Verein gespürt und will dieses in Zukunft mit Leistung zurückzahlen“, kommentiert Matheo Raab auf der FCK-Seite seinen ersten Profivertrag.

Die ganze Eisbären-Familie gratuliert Matheo Raab zum Profivertrag und der damit verbundenen sportlichen Auszeichnung. Und wer weiß: Auf dem Betzenberg startete mit Roman Weidenfeller schon einmal eine große Torwartkarriere mit Eisbachtaler Vergangenheit.