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Saison 2020/2021: Eisbären setzen auf Mischung aus Kontinuität und neuen Impulsen

Trainer für Junioren-Leistungsbereich der Eisbachtaler Sportfreunde stehen fest

 

Nentershausen. Wann es auf dem Fußballfeld wieder um Tore und Punkte geht, kann derzeit aufgrund der Corona-Pandemie noch niemand sagen. Wenn es allerdings soweit ist, dann sind die Junioren-Teams der Eisbachtaler Sportfreunde gerüstet. Die Verantwortlichen der Eisbären um den Sportlichen Leiter des Nachwuchsbereiches, Oliver Kleinmann, haben in den vergangenen Wochen nämlich bereits die Weichen im Leistungsbereich der Juniorenteams was die Trainer angeht gestellt.

 

Bei der U19 wollen die Westerwälder ihren erfolgreichen Weg fortsetzen: Dominik Pistor, der den ältesten Nachwuchs der Eisbachtaler im Sommer 2019 übernommen hat, wird weiterhin an der Seitenlinie stehen. Dabei will der Dorndorfer seine erfolgreiche Arbeit aus der Debütsaison fortsetzen, die zum Zeitpunkt des Corona bedingten Abbruches auf Platz eins der Rheinlandliga endete und nun wohl auch mit der Regionalligarückkehr gekrönt wird.

Bei der in der Regionalliga beheimateten U17 wird der bisherige Trainer Christian Weimer ab der Saison 2020/2021 gemeinsam mit Viktor Iterman ein Trainergespann bilden. Iterman hat zuletzt die U17 beim JFV Dietkirchen-Offheim in der Gruppenliga Wiesbaden trainiert und bringt daher nach Aussage von Oliver Kleinmann „langjährige Erfahrung im Jugendbereich“ mit nach Nentershausen.

In der U16 der Eisbären wird es zur neuen Saison unterdessen einen Trainerwechsel geben: Patrick Keul verlässt nach nur einem Jahr die Sportfreunde wieder. Seinen Job beim Rheinlandligateam wird Markus Meier übernehmen. Der Inhaber der Elite-Jugend-Lizenz kommt von der JSG Altenkirchen, wo er zuletzt die U19 in der Rheinlandliga trainierte. Zuvor war Markus Meier unter anderem als Trainer der U17 der Sportfreunde Siegen in der Westfalenliga und der Landesliga sowie bei der SG Betzdorf in der U17 Regionalliga Südwest aktiv. „Das war ein Wunschkandidat von uns, der mit dem sehr guten 2005er-Jahrgang nächstes Jahr sehr viel erreichen kann. Gleichzeitig gilt mein Dank Patrick Keul, der im vergangenen Jahr eine gute Arbeit geleistet hat“, sagt Oliver Kleinmann über den personellen Wechsel bei der U16.

Eine Altersklasse tiefer, in der U15, bleibt ein Vereinsurgestein weiter an Bord: Christof Dillmann, der bereits seit weit mehr als einem Jahrzehnt bei den Eisbären als Trainer im Nachwuchsbereich aktiv ist, wird weiterhin das Sagen in der höchsten deutschen Spielklasse im C-Junioren-Bereich, der Regionalliga Südwest, bei den Sportfreunden haben.

„Hier hatten wir so viele Anfragen von Spielern, dass wir eine komplette Mannschaft hätten austauschen können. Das zeigt auch, dass die Arbeit von Christof und der Eisbären auch außerhalb unseres Vereins hohe Wertschätzung genießt“, freut sich Oliver Kleinmann.

Bei der U14, die in der Rheinlandliga beheimatet ist, wird es unterdessen einen vereinsinternen Trainerwechsel geben: Mika Teller, der zuletzt drei Jahre als Co-Trainer in der U17 an der Seite von Christian Weimer tätig war und B-Lizenzinhaber ist, übernimmt die Mannschaft von Manuel Haberzettl, der aus beruflichen Gründen zunächst eine Pause einlegen will.

Insgesamt sieht Oliver Kleinmann den Verein in seiner Arbeit als sehr guten Ausbildungsklub bestätigt. Schließlich wechseln mit U14-Spieler Altrin Hoti (Eintracht Frankfurt), den bisherigen U15-Kickern Louis Röder (SV Wehen-Wiesbaden) und Louis Rohmann (FC Ingolstadt) sowie U17-Torwart Felix Koch (SV Darmstadt 98) und Yannis Scheid (Greuther Fürth, ebenfalls U17) zur Saison 2020/2021 gleich fünf Eisbären-Nachwuchsspieler in Nachwuchsleistungszentren von Fußball-Profimannschaften.