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KSO-Wahl: Barthelmes präsentiert schlagkräftiges Team

Erklärte Ziele: Spiele frühzeitig besetzen, Förderung und Erhalt der Jungschiedsrichter, Stärkung der Kameradschaft und klare Kante gegen Gewalt gegen Schiedsrichter

Tobias Barthelmes. Foto: privat

Nachdem Tobias Barthelmes bereits seine Ambitionen auf das Amt des Kreisschiedsrichterobmanns (KSO) bei der Wahl am 3. Februar erklärt hat, präsentiert er nun sein Team und welche Schwerpunkte es verfolgen möchte.

Kommunikation, Kameradschaft und Zusammenhalt stärken

Barthelmes, der neben seiner Erfahrung als langjähriger stellvertretender Kreisfußballwart auch Erfahrungen als Schiedsrichteransetzer mitbringt, möchte neben der frühzeitigen Besetzung der Spiele auch die individuellen Interessen der Schiedsrichter, hinsichtlich des Berufs, des Studiums und anderer Hobbys, bei den Ansetzungen besser berücksichtigen. Sein erklärtes Ziel ist es auch, die Kameradschaft zu stärken und die Kommunikation zwischen Vorstand und Schiedsrichter zu verbessern.

Förderung und Erhalt der Jungschiedsrichter

Das Amt des stellvertretenden KSOs soll der 27 jährige Frederik Angermaier aus Bad Camberg übernehmen. Angermaier ist als ranghöchster Schiedsrichter im Kreis Limburg- Weilburg aktuell in der Hessenliga und bereits seit einem Jahrzehnt als Gespannführer im Einsatz. Sein Fokus wird, neben den typischen Aufgaben als Stellvertreter, überwiegend der Förderung der Jungschiedsrichter gelten. Hier habe die Schiedsrichtervereinigung Limburg- Weilburg erheblichen Nachholbedarf, so Barthelmes. Derzeit stell die Vereinigung nur einen Schiedsrichter (SR) in der Gruppenliga und einen SR in der Hessenliga. „Die Erfahrungen die ich als Assistent in der Jugendbundesliga sammeln konnte, möchte ich an jüngere Kameraden weitergeben“ so Angermaier.

Holger Lenz gibt Comeback als Lehrwart

Das Amt des Kreislehrwarts soll Holger Lenz übernehmen, der dieses Amt bereits drei Jahre sehr erfolgreich innehatte. In dieser Zeit erwarb er das DFB-Ausbilderzertifikat für Lehrreferenten. Lenz verfügt ebenfalls über eine langjährige Erfahrung in den Verbandsspielklassen und ist seit vielen Jahren als erfahrener und sympathischer Spielleiter im Fußballkreis geschätzt. Er möchte seine Lehrvorträge abwechslungsreich und belebend gestalten und diese mit vielen praktischen Beispielen spicken. Sein klares Ziel ist es, alle Kameraden, egal welchen Alters und welcher Spielklasse sie oder er angehört, mitzunehmen und zu fördern.

Klare Kante gegen Hass, Gewalt und Rassismus gegen Schiedsrichter

Das Wahlamt des Mitarbeiters für Öffentlichkeit (ÖMI) soll Benjamin Jung aus Drommershausen übernehmen. Er möchte die Außendarstellung der SR-Vereinigung in den Lokalzeitungen verbessern. Dazu gehört unter anderem auch, durch Pressemitteilungen klare Kante zu zeigen und gegen die zuletzt überhandnehmende Gewalt gepaart mit -zum Teil auch rassistischen- Beleidigungen gegen Schiedsrichter vorzugehen. Er möchte aber auch über die vielen positiven Dinge berichten, wie etwa Ehrungen verdienter Kameradinnen und Kameraden oder über Auszeichnungen bei der Aktion „Danke Schiri“. Nicht zuletzt möchte er, dass die SR-Vereinigung in den sozialen Medien Einzug erhält, um dort für die Schiedsrichtervereinigung und das abwechslungsreiche Amt des Schiedsrichters zu werben.

Frühzeitige Ansetzungen sichergestellt

Barthelmes hat zudem positive Gespräche mit einigen Schiedsrichtern geführt, die ihn als Beisitzer bei der frühzeitigen Ansetzung der Spiele unterstützen werden. Diese Beisitzer werden laut Satzung nicht durch den Kreisschiedsrichtertag gewählt, sondern im Anschluss durch den Kreisschiedsrichterausschuss berufen.

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