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13.03.2019
Kategorie: Aktuelles, Jugendfußball
Von: Pressestelle JSG Niedertiefenbach / Dehrn von Oliver Kreft

Bericht von Trainingslager der D2 am 09. und 10.03.2019 in Niedertiefenbach


Vielseitige Trainingseinheiten beim Trainingslager der JSG Niedertiefenbach / Dehrn. Fotos: privat

Wer mal wissen möchte, was wir am letzten WE beim TL so getrieben haben, hier ist der Bericht: Rückrundentrainingslager der D2 der JSG Niedertiefenbach/Dehrn (9./10. März 2019).

Früh am Samstagmorgen trafen sich das Trainerteam und 10 Kinder am Clubhaus in NTB. Zu Beginn stand erstmal eine halbe Stunde Waldlauf auf dem Programm, der mit kleineren Übungen wie Sprints am Berg, den Teamkameraden im Huckepack oder Bockspringen garniert wurde. Schon hier konnte man die Begeisterung in der Trainingsgruppe spüren und auf Intention der Kinder wurde die Runde durch den Wald um bestimmt einen Kilometer ausgedehnt.

Wieder auf dem Platz angekommen, begannen wir mit der Arbeit am Ball, jedoch hatten die Bälle in dieser Übung verschiedene Größen (vom kleinen Mini-Fußball über Footbälle bis hin zu einem Hüpfball war alles vertreten). Ein paar Minuten Balancetraining rundeten dann das Programm bis zum Frühstück ab. Nach einer Pause von einer Stunde stand die zweite Trainingseinheit auf dem Programm und wir begannen mit einem Koordinationsparcour. Das Thema Koordination stand weiter im Fokus und so verbrachten wir einige Zeit mit Passen und Torschuss in einem Koordinationsrundlauf. Dann war Kopfarbeit gefragt, denn der Kopfballsprint war Punkt der Tagesordnung. Die restliche Zeit der zweistündigen Einheit bis zur Mittagspause übten wir dann Torschussfinten und Freistöße. Zum Mittag gab es Kohlenhydrate (Nudeln), um die Akkus wieder aufzuladen und die Jungs und unser Mädel nutzten die Pause für Kartenspielen und Tischkickern.

Nach einer kurzen Taktikrunde, in der wir den Kindern die unterschiedlichen Spielsysteme, die wir in der Rückrunde spielen wollen, erklärt hatten, ging es wieder für zwei Stunden auf den Platz. Kreuz-Passen und Dribbel-Pendel-Staffeln halfen beim Verdauen des Mittagsmahls. Dann wurde es intensiver, denn ein 1 gegen 3 als Torschussübung ist für den jeweiligen Verteidiger schon ganz schön hart. Mit warmen Muskeln ging es dann zum nächsten Programmpunkt. Hannah, die Fitnesstrainerin, die uns auch schon in der Halle besucht hatte, arbeitete mit den Kindern eine Stunde an der Athletik und die ersten begannen Muskeln zu entdecken, von denen sie gar nicht wussten, dass sie existieren. Aber unsere Spieler waren trotz der Anstrengung in bester Laune. Danach gab es noch ein kurzes Abschlussspiel, bevor es noch für eine Stunde zum Trampolinspringen ins Jump & Fun ging. Soweit mir am nächsten Tag zu Ohren gekommen ist, waren am Abend alle Trainingsteilnehmer auch ziemlich platt.

Tag zwei des Trainingslagers begann für manch einen Spieler mit Schmerzen – und das nur durchs Aufstehen. Beim Trainingslager stand erstmal ein Freundschaftsspiel gegen die JSG Lahntal an, aktuell vierter in der Spielklasse über uns. Wir hatten mit dem gegnerischen Trainer vereinbart 3 x 20 min zu spielen, um mal die verschiedenen Systeme ausprobieren zu können. An dem Sonntag waren dann auch unsere Wiesbadenfahrer dabei, die am Tag zuvor beim Jugendausflug der JSG das 3.Ligaspiel SV Wehen Wiesbaden - 1860 München  besucht hatten. Und auch der Wettergott wollte uns mit echtem Aprilwetter Anfang März mal so richtig fordern. 

Das erste Drittel begannen wir im zuletzt gewohnten 2-4-2, auch wenn wir diese Formation bisher nicht gegen starke Gegner gewählt hatten. Und trotz dem harten Programm am Vortag waren wir gut im Spiel, offensiv wie defensiv enorm lauffreudig und unser Team zeigt auch schöne Spielzüge. Der Unterschied zwischen Lahntal und uns war eigentlich nur die Nutzung der Torchancen. Wir ließen zwei, drei  gute liegen und Lahntal kam mit einem schön vorgetragenen Konter über unsere offene rechte Seite vors Tor und BUMM stand es 0:1. Das war dann auch der Drittelstand.

Im zweiten Abschnitt stellten wir auf ein 3-3-2 um und sahen weiterhin ein ausgeglichenes Spiel. Was das Thema Torchancenverwertung angeht, das gleiche Bild wie in Abschnitt 1. Unsere nutzten wir nicht und der Gegner erhöhte nach einem Zuordnungsfehler im Anschluss an einen Eckball auf 2:0.Im letzten Drittel versuchten wir uns dann im 2-3-3, denn wenigstens ein Erfolgserlebnis sollte noch herausspringen. Es ist zugegebenermaßen sehr schwer zu bewerten, ob wir dieses System können. Die Beine der Teilnehmer vom Samstag waren inzwischen schwer wie Blei und es ging nicht mehr viel zusammen. Die logische Folge war das 0:3 durch einen weiteren schnellen Vorstoß der JSG Lahntal. Danach verlor unser Team mehr und mehr die Ordnung und wir spielten gegen Ende ein durch sich selbst entstandenes 3-2-3 mit Libero und ohne rechte Mittelfeldseite. Das werden unsere Anhänger aber nicht mehr zu sehen bekommen – Versprochen !!! Die Kausalkette schwindende Kraft = geringere Konzentration war weiterhin in Takt und so bekamen wir auch noch das 0:4 nach sehr zögerlichen Abwehrverhalten. Trotzdem alle ziemlich platt waren, hatten wir weiterhin Chancen auf den Ehrentreffer, doch selbst die größte durch Anton, der schon den gegnerischen Keeper ausgespielt hatte und nur noch das leere Tor vor sich hatte, konnten wir nicht nutzen. So blieb es dann trotz einem von unserer Seite ganz guten Spiel leider beim 0:4.

Einen Dank an dieser Stelle auch an unseren Testspielgegner von der JSG Lahntal für das faire Spiel in freundschaftlicher Atmosphäre. Nach einer letzten Frühstückspause gab’s zum Abschluss unseres Trainingswochenendes noch ein bisschen Sprintarbeit. Wie schon einige Male in der Vorbereitung probierten wir uns am „3 Cone Drill“, einer Beweglichkeitsübung aus dem American Football. Die Zeiten unserer Kinder bei dieser Übung lagen zwischen 8 bis 10 Sekunden. Nur mal Vergleich NFL-Profis sind im Schnitt gerade mal eine Sekunde schneller als unsere schnellsten Spieler. Bei zunehmendem Wind absolvierten wir noch einen Koordinationsschnelligkeitsparcour. Dann war aber der Punkt erreicht, wo bei den Kindern, die beide Tage mitgemacht hatten, der Akku völlig leer war. So gab’s noch eine kurze Torschussübung im 1 gegen 1 und dann war Auslaufen angesagt. Fazit: Wir wollten mit dem Wochenende uns nochmal so richtig fit für die Rückrunde machen und ich glaube, dieses Ziel haben wir erreicht. Ob diese Einschätzung stimmt, werden wir definitiv am nächsten Samstag beim Spiel gegen die Limburger Mädchen sehen.

Unsere Spieler haben an dem Wochenende toll mitgezogen und wir hatten trotz der Anstrengungen sehr viel Spaß. Ein großes Dankeschön auch unsern Helfern Carina und Melanie in den Pausen und allen anderen, die uns sonst noch unterstützt haben. Wir freuen uns jetzt auf die Rückrunde, auf (hoffentlich) schönen Fußball und unser Ziel ist es, den ersten Platz auch nicht mehr herzugeben.