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10.02.2016
Kategorie: Aktuelles, flw24 intern
Von: flw24 von Claus Coester

Wenn der „alte Fritz“ unters Bett schaut

Bernd Rupp, der Torjäger aus der Gründerzeit der Bundesliga, kann viel erzählen

Bernd Rupp (Foto: Claus Coester)

Das Rampenlicht war nie die Sache von Bernd Rupp. In der Zeit seines fußballerischen Wirkens waren ARD-Sportschau und ZDF-Sportstudio die großen Plattformen. Hier erschien der kleine Torjäger von Borussia Mönchengladbach, Werder Bremen und 1. FC Köln nur, um sich die Medaillen zum „Tor des Monats“ abzuholen. Das Archiv der WDR-Sportschau verrät:

Und die Medaille ging nach - Gladbach. Sechs von elf gewannen die Fohlen 1973, diese der Mittelstürmer, der nach Gastspielen in Bremen und Köln zurückgekehrt war. Halbhohe Flanke von rechts und Rupp taucht am Fünfmeterraum in den Ball – Flugkopfball eine Nuance über der Grasnarbe.

http://www.sportschau.de/tdm/archiv/chronik70er/september73tdm100.html

Für den Folgemonat Oktober lesen wir:

Bernd Rupp (274/119 für Gladbach, Bremen und Köln) ist nach zweieinhalb Jahren der Erste, der seinen TdM-Titel verteidigen kann. Einer gegen Zwei ist ihm zu leicht. Der Mittelstürmer wartet, bis sich die Zahl seiner Gegner verdoppelt hat, spielt drei Ranger aus und schiebt ein.

http://www.sportschau.de/tdm/archiv/chronik70er/oktober73tdm104.html

Im Vier-Augen-Gespräch taut der einstige Stürmer, der mehr als ein Jahrzehnt die Torhüter das Fürchten lehrte, richtig auf und berichtet über seine Ausbildung, seine fußballerischen Anfänge und erfolgreiche Laufbahn im Team mit Netzer, Heynkes, Overath & Co. In einer Zeit ohne Smartphone kam auch schon einmal ein gestrenger Trainer wie Fritz Langner (Werder Bremen) und schaute unters Bett nach möglicherweise gehortetem Bier. Hennes Weisweiler, von dem die Spieler unter sich vom „Kölsche Bur“ sprachen und der im Dienst respektvoll als „Chef“ angeredet wurde, war da schon großzügiger. „Da durften wir auch schon mal beim Essen ein Bier trinken oder der eingeweihte Kellner versteckte uns paar Glas hinterm Vorhang.

Lest in Kürze das Interview, das Claus Coester mit dem bald 74jährigen Bernd Rupp führte.